BRK: „Gutes noch besser machen“

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Zur Übergabe der Urkunde im Traunsteiner BRK-Haus war aus Rosenheim eine kleine Delegation angereist, die sich im Vorfeld und bei der Umsetzung der Qualifizierung engagiert hatten. Mit dabei auch der Chef des Kreisverbandes Rosenheim, Karl-Heinrich Zeuner.

Traunstein/Rosenheim - Den Patienten die beste Hilfe angedeihen zu lassen war schon immer das Bestreben des BRK-Kreisverbandes Rosenheim. Nun wurden fünf BRK-Kreisverbände der Region 18 in Traunstein zertifiziert.

Da war es nur selbstverständlich, dass sich der Kreisverband zusammen mit dem Kreisverbänden Altötting, Berchtesgadener Land, Mühldorf und Traunstein an dem Qualitätsmanagement beteiligten. Nach über einem halben Jahr der Schulung und Umsetzung fand jetzt im BRK-Haus in Traunstein die Übergabe der Urkunden durch die Zertifizierungsgesellschaft statt.

Laut Werner Linhardt, Vorsitzender des BRK-Kreisverbandes Traunstein, gebe es gute Gründe gerade beim Rettungsdienst die Qualität ständig zu verbessern. „Gute qualitative Leistung ist zudem die beste Motivation für unsere Mitarbeiter“, sagte Linhardt. Die Qualität beim BRK sei auch ein entscheidender Faktor unter den einzelnen Konkurrenten im Bereich des Rettungsdienstes. Er bezeichnete es als probates Mittel wenn sich die Helfer, die jeden Tag erneut gefordert seien untereinander zum Nutzen des Patienten regelmäßig austauschen. Edgar Hoffmann, Leiter der Qualifizierung sprach die Kriterien an, die dem Einzelnen nicht nur Idealismus und Leistung abfordern. Erfolg sei nur durch entsprechende Leistung möglich. Hintergrund der Zertifizierung sei letztlich eine gemeinsame und eine einheitliche Vorgehensweise zu entwickeln, eben ein System einzuführen, das jeder verstehe und in der Praxis umsetzen könne. Jetzt komme die Herausforderung, müsse Nachhaltigkeit erzeugt werden, um Gutes noch besser zu machen, sagte Hoffmann.

Friedrich Nitsche von der Zertifizierungsgesellschaft nannte die Ziele, die der kontinuierlichen Verbesserung dienen und die Sicherheit bei der Arbeitsausführung sowie die Verantwortlichkeiten festlegen. „Die Zertifizierung sei ein Stück Motivation und wird auch von den Mitarbeitern als Nutzen gesehen“, sagte Nitsche. Für die Landratsämter Rosenheim und Traunstein nannte es Josef Gschwendner, Geschäftsführer des Traunsteiner Rettungszweckverbandes, als einen wichtigen Schritt die Qualität ständig zu verbessern. Der enorme Aufwand zahle sich aus.

Firat Avutan, Referent beim BRK-Oberbayern zog ebenso ein positives Resümee und bezeichnete den Schulterschluss der fünf BRK-Kreisverbände als weiteren Schritt zu noch mehr Effizienz des Rettungsdienstes.

jre

Quelle: rosenheim24.de

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