300 Vergehen: Milde Strafe für Fußballbetrüger

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Großkarolinenfeld/Traunstein - Ein 34-jähriger Mann ist trotz rund 300 Straftaten mit einer milden Strafe davongekommen. Der Großkarolinenfelder hatte in großem Stil betrogen:

Das Landgericht verurteilte den Großkarolinenfelder zu viereinhalb Jahren Haft. Außerdem muss er in eine Entziehungsanstalt. Das berichtet das Oberbayerische Volksblatt in seiner Dienstagsausgabe.

Der amtsbekannte Mann hatte seinen „Opfern“ nicht existente Ticket- und Hotel-Pakete für hochrangige Fußballspiele angedreht. Außerdem fälschte er LTE-Verträge, betrog mit Spendengeldern und zog einen körperbehinderten Schweizer auf einem Online-Flirt-Portal über den Tisch. Allein mit dem Ticketbetrug ergaunerte sich der Mann über 22.000 Euro. Damit finanzierte der Angeklagte unter anderem seinen Drogenkonsum. Wie das OVB weiter schreibt, hatte der Staatsanwalt viereinhalb Jahre Haft ohne Unterbringung gefordert. Der Verteidiger beantragte eine Strafe unter vier Jahren und eine Therapie.

Das Gericht entschied laut OVB letztlich auf eine Drogentherapie. Weil der Angeklagte bereits in Spanien in Auslieferungshaft und in Deutschland dann in U-Haft saß, kann der Mann – sofern er die 18-monatige Therapie durchsteht – darauf hoffen, dass er anschließend nicht mehr ins Gefängnis muss.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB Online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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