Am Donnerstagnachmittag bei Stephanskirchen

"Imponiergehabe" - Mann will Inn durchschwimmen und löst Großeinsatz aus

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Stephanskirchen - Am Mittwochnachmittag rückte ein großes Aufgebot von Feuerwehr und Polizei am Inn bei Stephanskirchen an. Ein 32-Jähriger aus Gunzenhausen wollte den Inn durchschwimmen.

Update, Donnerstag, 12.48 Uhr: Pressemitteilung der Polizei

Am Mittwoch, den 30.08.2017, gegen 16 Uhr teilte eine besorgte Passantin am Notruf mit, dass eine Person in den Inn gesprungen sei. Daraufhin wurde ein großes Aufgebot an Rettungskräften zum Inn geschickt.

Diese konnten kurz darauf den Mann, einen 32-Jährigen aus Gunzenhausen, auf der anderen Uferseite feststellen und ärtzlich untersuchen. Der 32-Jährige hatte es geschafft durch den Inn auf die andere Uferseite zu schwimmen.

Hintergrund für diesen waghalsigen Ausflug war lediglich ein Imponiergehabe des Schwimmers. Dieser wollte beweisen, dass er es schafft durch den Inn zu schwimmen. Jedoch bemerkte er selbst sehr schnell, dass er den Inn und dessen Strömung unterschätzt hat.

Es ist der besorgten und aufmerksamen Passantin und einer Menge Glück zu verdanken, dass sich der 32-Jährige durch sein leichtsinniges Manöver nicht verletzt hat. Da er nicht ärtzlich behandelt werden musste, konnte der Gunzenhausener vor Ort wieder entlassen werden.

Dieser Vorfall verdeutlicht erneut, wie gefährliche das Baden im Inn werden kann.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim

Update, 19.35 Uhr:

"Es war zunächst zu einem Wasserrettungseinsatz alarmiert worden", erklärte ein Beamter der Polizeiinspektion Rosenheim auf Nachfrage von rosenheim24.de, "Der Mann konnte jedoch selbständig an das andere Ufer gelangen." Dort sei er dann vom Rettungsdienst versorgt worden.

Die Erstmeldung, 18 Uhr:

Polizei und Rettungskräfte haben einen 32-Jährigen Franken aus dem Inn bei Stephanskirchen gerettet, wie Radio Charivari berichtet. Wie die Polizei dem Radiosender mitteilte, habe er seine Freundin beeindrucken wollen, indem er durch den Inn schwamm. Zur Rettung sei gegen 16 Uhr ein Großaufgebot von Polizei und Rettungskräften ausgerückt.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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