Kleiner Unfall - große Suche mit Hubschrauber

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Griesstätt - In der Dunkelheit touchierte eine Autofahrerin einen Radler (14). Die Frau hielt sofort an und rannte zur betreffenden Stelle zurück - doch der Junge war verschwunden:

Am Freitagabend kam es in der Gemeinde Griesstätt zu einem Verkehrsunfall und einer groß angelegten Suchaktion nach einem beteiligten Radfahrer, welcher plötzlich spurlos verschwunden war. Um 19.40 Uhr befuhr eine 59-jährige Dame aus dem nördlichen Landkreis Rosenheim mit ihrem VW Golf die Staatsstraße 2359 von Griesstätt kommend in Richtung Wasserburg. An der abschüssigen Stelle vor Altenhohenau bemerkte sie im letzten Moment einen am rechten Straßenrand in gleicher Richtung fahrenden Radfahrer, schaffte es aber nicht mehr diesem auszuweichen und touchierte ihn mit ihrem rechten Außenspiegel.

Die Dame hielt sofort an und rannte zur betreffenden Stelle zurück, musste jedoch feststellen, dass der Radfahrer wie vom Erdboden verschluckt war. Es folgte eine aufwändige Absuche der umliegenden Gegend, bei der sich der Rettungsdienst, die Polizei (inklusive Hubschrauber) sowie die Feuerwehren Rott und Griesstätt mit nahezu 50 Mann und Wärmebildkameras beteiligten. Die Suche verlief jedoch negativ.

Um 22.15 Uhr meldete sich ein Mann aus dem Gemeindebereich Griesstätt und machte die erlösende Mitteilung, dass es sich bei dem Radfahrer um seinen 14-jährigen Sohn handelt, welcher bei dem Unfall trotz Sturz nur wenige Kratzer erlitten hatte und danach sofort über die angrenzende Wiese nach Hause gefahren war. Im Gespräch mit dem jungen Mann gab dieser an, er hätte bei dem Vorfall einen Schock erlitten und wäre deswegen von der Unfallstelle getürmt. Am VW Golf der Dame war der rechte Außenspiegel zu Bruch gegangen und (dadurch) ein geringer Lackschaden entstanden.

Pressemeldung Polizei Wasserburg

Quelle: rosenheim24.de

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