Das Inn-Wrack: TÜV-Stempel von 1983!

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Griesstätt - Zwei Autos im Inn - und keiner weiß woher. Der TÜV-Stempel des am Samstagabend geborgenen roten Fahrzeugs wurde jetzt entziffert. 

Die Polizei geht nun diesen ersten Anhaltspunkten nach: Wer war der letzte Halter des Fahrzeugs? Und: Existieren beim Kraftfahrt-Bundesamt noch Einträge zum letzten Besitzer des roten Inn-Wracks? Wenn nein, würde das die Suche nach dem Unbekannten erheblich erschweren. Und viele Fragen würden zunächst weiter offen bleiben. Noch liegen laut Jürgen Thalmeier, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, aber keine Hinweise auf eine Straftat vor - außer dem eines Verstoßes gegen das Entsorgungsgesetz.

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Ob die beiden Autos im Inn in irgendeinem Zusammenhang stehen, ist auch noch unklar. "Derzeit haben wir keine Anhaltspunkte, dass das zweite Auto mit dem anderen in Verbindung steht", so Thalmeier. Das zweite Wrack liegt nämlich noch auf dem Grund des Inns. Geborgen werden könne es auch erst, wenn der Inn weniger Wasser führt, denn: Die Bergung des ersten Autos aus dem wasserreichen Inn gestaltete sich für die Einsatzkräfte als extrem aufwendig.

Die Schäden am roten Wrack müssen laut Aussage des Polizeipräsidiums auch nicht zwingend von einem Unfall herrühren: Sperrgut und Bäume, die im Inn treiben, könnten das Fahrzeug so zugerichtet haben. Immerhin liegt es da bereits eine Weile - im Extremfall seit beinahe 30 Jahren.

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Quelle: rosenheim24.de

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