Real-Life-Doku auf RTL

Kuhstall statt Schreibtisch: Eder-Geschäftsführer bei "Undercover Boss" 

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Bei seinem Undercover-Einsatz arbeitet Gregor Ries als Landmaschinen- und Melkrobotertechniker, als Verkäufer im Baumarkt und als Herdenmanager auf einem Bauernhof.
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Tuntenhausen - Am Montag, 11. Februar, läuft auf RTL eine neue Folge von "Undercover Boss". Diesmal tauscht Gregor Ries, Geschäftsführer des Traditionsunternehmen Eder, seinen Anzug gegen Arbeitsoverall und unterstützt seine Mannschaft. 

Gregor Ries (53) ist für gewöhnlich Geschäftsführer der Eder Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Tuntenhausen. Dabei liegt sein Schwerpunkt als Betriebswirtschaftler vor allem im Bereich Finanzen. Auch wenn Ries den direkten Kundenkontakt immer wieder sucht, ist er kaum als Mitarbeiter in einer Werkstatt oder sogar auf dem Bauernhof anzutreffen. 

Nach über acht Jahren seiner Tätigkeit im Familienunternehmen Eder (eines der ältesten Familienunternehmen in Deutschland) wagte er nun einen Schritt, der Respekt verdient: Der 53-Jährige wechselte als vermeintlicher Kandidat der neuen fiktiven TV-Serie "Deutschlands härteste Anpacker" undercover in "seine" Mannschaft. Gut getarnt durch eine üppige Haarpracht, einem Vollbart und markanten Brille riskierte er als "Mathias" den Einsatz in mehreren Bereichen der Unternehmensgruppe

Gregor Ries ist seit acht Jahren in der Eder GmbH als Geschäftsführer tätig.

So taucht er nicht nur in die Landtechnikwerkstatt einer Niederlassung ein oder schlägt als "Quereinsteiger" im Baumarkt auf. Auch die unmittelbare Mitarbeit auf landwirtschaftlichen Betrieben gehört mit zu seinen neuen Aufgaben, wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung verrät. Die Herausforderungen an den gebürtigen Rheinländer während der Dreharbeiten lassen sich erahnen.

Eder-Geschäftsführer sah "Undercover Boss" als Herausforderung 

Obwohl Gregor Ries eine schlanke Statur hat und nicht unsportlich wirkt, sitzt er üblicherweise am Schreibtisch und ist regelmäßig harte kör perliche Arbeit schlichtweg nicht gewohnt. Genau darin sah er aber die Herausforderung bei seiner Mission "Undercover Boss". 

Gregor Ries als "Mathias". Mit Hilfe eines aufwendigen Haarteils, mit Brille, Bart und entsprechender Kleidung wurde der Geschäftsführer bis zur Unkenntlichkeit verwandelt. 

"Mir macht es weder etwas aus, früh aufzustehen, mir die Hände richtig schmutzig zu machen, noch an jeder Stelle im Rahmen meiner Möglichkeiten mit anzupacken. Gleichzeitig ist es mir immer wichtig, mit unseren Mitarbeitern in einem ständigen Austausch zu stehen und im Gespräch zu sein- und das vom Azubi bis zum Chef eines Geschäftsbereichs. Bei Undercover Boss hatte ich die Möglichkeit, meinen Kolleginnen und Kollegen auf gleicher Ebene und ohne „Chefbonus“ zu begegnen. Für mich waren es ausgesprochen wertvolle Erfahrungen und ich blicke sehr gern darauf zurück. Zudem konnte ich von jedem Einsatz etwas lernen und für mich persönlich mitnehmen. Vor allem aber sind flache Hierarchien unabdingbar, um in der heutigen Zeit mit unendliche vielen Spezialisten auf Augenhöhe zu kommunizieren und die richtigen Weichen für eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung stellen zu können. Dazu muss man wissen, was die eigene Mannschaft auch im Tagesgeschäft bewegt", unterstreicht Ries. 

Zudem betont er, dass es aber auch zahlreiche wichtige Erkenntnisse aus den jeweiligen Arbeitsbereichen gegeben habe, die Veränderungen und teilweise auch Investitionen nach sich gezogen haben.

Gelernte Banker zieht positives Fazit

Insgesamt zieht Ries ein ausgesprochen positives Fazit aus dem für ihn anspruchsvollen und vor allem mehr als ungewöhnlichen Einsatz. Was bleibt, ist darüber hinaus, natürlich auch ein ganz besonderer persönlicher Kontakt zu den unmittelbar beteiligten Kolleginnen und Kollegen.

Als Undercover Boss schlüpft der 53-Jährige in die Rolle des Show-Kandidaten Mathias, der vorgibt an der fiktiven Fernsehsendung "Deutschlands härteste Anpacker" teilzunehmen.

"Bleibt abzuwarten, wie die Folge am 11. Februar um 21.15 Uhr bei RTL bei dem breiten Publikum ankommt: Vielleicht ist es uns auch gelungen, gerade in Zeiten des Fachkräftemangels, die Attraktivität eines mittelständigen Familienunternehmens zu vermitteln. Gerade vielseitige Tätigkeiten und umfassende Gestaltungsräume mit hoher Eigenverantwortung sowie ein direkter Kontakt zur Unternehmensleitung sind in einem Familienunternehmen, wie wir es sind, sehr ausgeprägt", so der konzernerfahrene Geschäftsführer. "Dies wurde mir im Rahmen des Undercover Boss Einsatzes noch einmal sehr bewusst."

jg

Quelle: mangfall24.de

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