Tragisches Unglück auf der Zugspitze

Niederländer (50) verliert den Halt und stürzt 150 Meter in die Tiefe - tot

Garmisch-Patenkirchen - Ein 50-jähriger Niederländer war mit seinem Schwager in Richtung Zugspitzplatt unterwegs. Plötzlich verlor er seinen Halt und stürzte 150 Meter in die Tiefe.

Die Pressemeldung im Wortlaut:


Bereits am Dienstagvormittag, den 2. Juli,  ereignete sich ein tödlicher Bergunfall auf dem Zugspitzgipfel. Nach derzeitigen Erkenntnissen war ein 50-jähriger Niederländer gemeinsam mit seinem Schwager gegen 11 Uhr vom Münchner Haus aus auf einem Steig in Richtung Zugspitzplatt unterwegs. Die Ausrüstung der beiden war adäquat.

Auf einem Altschneefeld, etwa zehn Gehminuten vom Ausgangspunkt entfernt, verlor einer der 50-jährigen Niederländer seinen Halt und stürzte etwa 150 Höhenmeter in die Tiefe.


Dabei zog er sich tödliche Kopfverletzungen zu. Die durch seinen Begleiter alarmierte Bergwacht konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Aufgrund des unwegsamen Geländes und der Wetterlage gestaltete sich die Leichenbergung schwierig. Anstatt mit einem Hubschrauber musste der Leichnam am Mittwoch, den 3. Juli, durch Einsatzkräfte der Bergwacht Garmisch-Partenkirchen sowie der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei aufwändig Richtung Zugspitzplatt abgeseilt und geborgen werden.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: rosenheim24.de

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