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Weitere Veränderungen wahrscheinlich

Fußball-Regionalligist Wacker Burghausen: Auch Robin Ungerath vor dem Absprung?

Verlässt auch Robin Ungerath, hier im Duell mit dem Bayreuther Nico Andermatt, den SV Wacker Burghausen noch im Winter?
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Verlässt auch Robin Ungerath, hier im Duell mit dem Bayreuther Nico Andermatt, den SV Wacker Burghausen noch im Winter?

Ob es beim Fußball-Regionalligisten Wacker Burghausen nach dem Abgang von André Leipold (Darmstadt 98) weitere Veränderungen im Kader gibt, steht noch nicht fest – die Wahrscheinlichkeit ist aber hoch.

Burghausen – Seit Montag stehen die Kicker des Fußball-Regionalligisten SV Wacker Burghausen wieder auf dem Platz: Trainer Leo Haas konnte seine Truppe bis auf Kapitän Christoph Schulz vollzählig begrüßen, inwiefern es nach dem Abgang von André Leipold (Darmstadt 98) weitere Veränderungen im Kader gibt, steht noch nicht fest – die Wahrscheinlichkeit ist aber hoch.

„Die Jungs sind begehrt, das ist kein Geheimnis“

„Die Jungs sind begehrt, das ist kein Geheimnis“, sagt Haas, der sich mit der Thematik auseinandersetzen muss, dass er sein erfolgreiches Sturmduo der Hinrunde ersetzen muss, zumal auch Robin Ungerath (23) mit einem Wechsel in den Profibereich liebäugelt. Während Schulz nach einem kleinen Eingriff erst nächste Woche wieder ins Training einsteigt, könnte der mögliche Nachfolger von Leipold noch in dieser Woche beim Tabellensiebten eintreffen.

„Ich hoffe, dass er diese Tage schon mittrainiert“, so Haas. Sollte auch Ungerath nach einem halben Jahr an der Salzach den Verein verlassen, geht die Suche nach Ersatz weiter. Haas: „Wir haben die Situation besprochen und uns auch Gedanken zu neuen Spielern gemacht. Es ist schon wichtig, dass man im Fall der Fälle noch auch Spieler in der Hinterhand hat. Aber das ist im Winter nicht immer ganz einfach, weil man ja die Zustimmung des abgebenden Vereins braucht. Wie die meisten Verein, müssen wir ja auch wirtschaftlich denken. Geld spielt deswegen immer auch eine Rolle.“

Keine größeren Veränderungen im Spielsystem

Größere Veränderungen im Spielsystem will Haas nicht vornehmen, auch wenn Spieler wie Leipold und Ungerath nicht 1:1 zu ersetzen sind: „Es kann immer kleinere Anpassungen beim Spielkonstrukt geben, aber grundsätzlich ist mein Spiel bekannt. Daran wird sich auch nicht groß was ändern.“

Nach den ersten beiden Einheiten steht am heutigen Mittwoch noch ein Mannschaftstraining auf dem Kunstrasen in Lindach auf dem Programm, danach geht es individuell weiter, ehe die Vorbereitung am kommenden Montag im Mannschaftskreis fortgesetzt wird. Haas: „Das Bällchen läuft schon wieder super. Die drei Tage in dieser Woche sind ein guter Anfang, um wieder reinzukommen. Alle hatten wieder richtig Spaß. Das ist erst mal das Wichtigste. Schließlich wollen wir ja noch so schnell wie möglich ein paar Punkte holen, um ganz sicher zu sein.“

„Das Tempo ist einfach höher“

Die beiden U19-Spieler Milos Lukic (Jahrgang 2004) und Christian Fischer (Jahrgang 2003) haben einen guten Eindruck hinterlassen, doch Haas weiß : „Beide werden sicherlich eine gewisse Anpassungszeit brauchen, weil das Tempo einfach höher ist.“ Lukic, der ja noch eineinhalb Jahre in der U19 spielen kann, kann als Innenverteidiger oder Sechser eingesetzt werden, Fischer ist ein zentraler Mittelfeldspieler, der auch Zug zum Tor hat. „Beide waren die konstantesten Spieler aus der U19, das heißt aber nicht, dass die Tür für andere Spieler zu ist. Es wird immer wieder die Gelegenheit für die Jungs aus der U19 geben, bei uns mit zu trainieren“, freut sich Haas, wenn weitere U19-Spieler durch gute Leistungen auf sich aufmerksam machen.

Dass sich Maximilian Neumüller (SV Kirchanschöring) und Mert Sahin (VfB Hallbergmoos) für einen Wechsel in die Bayernliga entschieden haben, begrüßt auch der Trainer: „Es gab ja immer einen offenen Dialog. Die Jungs brauchen Spielpraxis. Und wenn sie bei uns nicht so zum Zug kommen, ist es besser, wenn sie wohin gehen, wo sie auch spielen und der Aufwand von den Fahrtstrecken nicht so groß ist. Wir wollen ja auch den Kader nicht unnötig aufblähen.“

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