Unterwegs mit der Luftrettungsstaffel

Mößling - Zweimal täglich rückt derzeit die Mühldorfer Luftrettungsstaffel aus, um gefährdete Gebiete in der Region auf Waldbrände zu untersuchen.

Seit Wochen herrschen Trockenheit und warme Temperaturen in der Region. Zwei Faktoren, die das Waldbrandrisiko erhöhen und dafür verantwortlich sind, dass die Regierung von Oberbayern derzeit die Gefahrenstufe vier ausgerufen hat. Ab dieser Stufe kommt die Luftrettungsstaffel zum Einsatz, die in Oberbayern mit sieben Stützpunkten vertreten ist. Einer davon ist der Mößlinger Flugplatz. Zweimal täglich startet von dort seit 20. April ein Flieger, der über fünf Landkreise fliegt und gefährdete Gebiete auf Waldbrände untersucht. Die Route führt von Mößling über den Burghauser Forst, Richtung Waging. Von dort über Teisendorf, Bad Reichenhall und Berchtesgaden bis zum Königssee. Anschließend geht der Flug über Ramsau, Inzell, Ruhpolding, Traunstein, Altenmarkt und Neumarkt-St. Veit wieder zurück nach Mühldorf.

Unterwegs mit der Luftrettungsstaffel

"Die Flugzeuge sind mit speziellen Antennen für den BOS-Funk ausgerüstet", erklärt Leo Möller, Stützpunktleiter in Mößling und Pilot. Auf seinen Flügen werden er und die übrigen Piloten von Luftbeobachtern begleitet, die die gefährdeten Flächen aus der Luft inspizieren und im Ernstfall die integrierte Leitstelle Traunstein via Funk alarmieren. Die Luftbeobachter sind eigens für ihre Aufgabe ausgebildet.

Vergangenen Samstag entdeckte die Luftrettungsstaffel einen großen Brand auf einem Bauernhof in Altrosenberg. "Es ist gut alles von oben her im Blick zu haben", meint Gerhard Deißenböck vom Katastrophenschutz am Landratsamt Mühldorf. Auch unerlaubte Feuerstellen von Privatpersonen könnten so aufgespäht und einem großen Feuer vorgebeugt werden.

Mehr Informationen hier.

Anette Mrugala

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Anette Mrugala

Zurück zur Übersicht: Bayern

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser