Der flüchtige Straftäter ist gefasst

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Leonhard V. konnte am Mittwochabend festgenommen werden.

Ainring/Grassau - Die Polizei fahndete den ganzen Mittwoch nach dem 34-jährigen Leonhard V.. Am Abend konnte der Flüchtige dann bei einer Verkehrskontrolle in Grassau festgenommen werden.

Die Polizei überprüfte am Mittwoch eine ganze Reihe von Versteckmöglichkeiten im weiteren Umfeld zum Fluchtort am Ulrichshögl. Auch ein Campingplatz in Ainring wurde durchsucht. Allerdings blieben die Bemühungen ohne Erfolg.

Suchaktion nach Schläger von Peißenberg

Gegen 21 Uhr kontrollierte ein Spezialkommando dann ein verdächtiges Fahrzeug in Grassau. Der Pkw war den Beamten bereits zuvor Bereich Ainring aufgefallen und wurde seither observiert.

Auf dem Beifahrersitz des Fahrzeugs saß tatsächlich der Gesuchte Leonhard V.. Er konnte ohne Schwierigkeiten festgenommen werden, ebenso der Fahrer des Pkw mit Weilheimer Kennzeichen.

So flüchtete Leonhard V. vor den Beamten

Während den Ermittlungen zur Gewalttat in Peißenberg, bei der mehrere Personen zum teil schwer verletzt worden sind, hatte sich auch schnell ein Tatverdacht gegen die 34 und 41 Jahre alten Männer ergeben. Sie hatten sich in eine Ferienwohnung in Ainring zurückgezogen.

Einem Spezialeinsatzkommando der Polizei gelang es am Mittwochmorgen einen der Männer festzunehmen. Der Zweite flüchtete. An der Fahndung waren zahlreiche Beamte sowie ca. 40 Hunde der Polizei und ein Hubschrauber beteiligt. Bei einer Fahrzeugkontrolle in Grassau konnte der zweite Mann dann gefasst werden.

Ein Augenzeuge berichtet über Leonhard V.:

Von hier flüchtete der Schläger von Peißenberg

Für Thomas Berger ist Leonhard V. kein Unbekannter.

"Ich bin der Betreiber des Campingplatzes in Ainring", erzählt Berger im BGLand24-Interview. "Der Gesuchte war bei uns als unangenehmer Dauercamper bekannt. Wir hatten ihm Lokalverbot für unsere Betriebe erteilt. Vor zwei Tagen habe ich den Gesuchten im Ort laufen sehen und wollte schon die Polizei verständigen, da er ein unangenehmer Zeitgenosse ist."

Die Polizei hat Thomas Berger nicht verständigt, aber als er am Mittwochmorgen zu seinem Lokal "Ulrichshögl" kam, waren die Beamten bereits da und stürmten ein Haus in der Nachbarschaft. "Während die Beamten das Haus stürmten, sprang der Gesuchte vom Balkon des zweiten Stockes ein Stockwerk tiefer und dann ins Parterre und flüchtete", erinnert sich Berger.

Quelle: rosenheim24.de

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