Flick-Flack-Flitzer kommt aus Berchtesgaden!

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Der berühmt-berüchtigte Flick-Flack-Flitzer ist ein Berchtesgadener.

Berchtesgaden - Der akrobatische, berühmt-berüchtigte Derby-Flitzer, der im Bundesligaspiel Bayern gegen Augsburg seinen großen Auftritt hatte, kommt aus Berchtesgaden.

Vom „Flick-Flack-Flitzer“ war die Rede, vom „Nudistenakrobat“ vom „Nackedei, der wegen einer verlorenen Wette im Adamskostüm über den Rasen hopste.“

Als der Flitzer über den Fußballrasen beim Spiel des FC Augsburg gegen den FC Bayern München sprintet, hat er wissen müssen, dass die Medienlawine gewaltig sein würde. Vom „Flick-Flack-Flitzer“ war die Rede, vom „Nudistenakrobat“ vom „Nackedei, der wegen einer verlorenen Wette im Adamskostüm über den Rasen hopste.“ Der Flitzer war es, der für „die stärksten Szenen der Partie“ sorgte, schrieb gar der Berliner Kurier.

Die Unterhose, die der sich seiner Kleidung auf dem Spielfeld Entledigte liegen ließ, erreichte auf ebay Rekordpreise. Bei 352 Euro war dann Schluss, ebay stoppte die Auktion. Dass hinter dem Flitzer ein junger Berchtesgadener steckt, der es zu kurzzeitiger, nationaler Berühmtheit gebracht hat, schrieb bislang aber keiner.

Der Flitzer (links), rechts Augsburgs Nando Rafael.

Baseball-Kappe, schwarze Sneakers, weiße Socken. Ansonsten nackt. „ein echt wuida Hund“, schreibt ein User auf der inzwischen eingerichteten Fan-Seite bei facebook. Dort folgen dem Flick-Flack-Flitzer, der auf dem Spielfeld einen vierfachen Überschlag hinlegte, 832 Personen. Nach seiner Aktion ließ er sich widerstandslos vom Ordnungspersonal abführen. „Du bist mein Held“, schreibt ein anderer. „Saucool“, „richtig fett“, „der Wahnsinn“, „mega Aktion, oida Sauhund. Hast a Hoibe verdient“, so die Kommentare, die der Berchtesgadener in sozialen Netzwerken zu lesen bekommt.

Zustimmung auf allen Kanälen. Auf youtube, jener Seite, die Videoclips im Netz anbietet, wurden die Szenen hunderttausendfach angeklickt. Und das innerhalb weniger Tage. Immer wieder ist von einer „Wette“ zu lesen, die der Spielfeldstürmer einzulösen hatte. Auf Anfrage möchte er sich aber nicht äußern, lieber „anonym“ bleiben.

Vielleicht auch deswegen, weil Aktionen wie diese gerne mit Strafen belegt werden. Der ausrichtende Fußballclub muss in der Regel für die notwendige Sicherheit sorgen. Gelingt es nicht, diese umzusetzen, muss er zahlen, die Kosten werden dann gerne auf den Flitzer abgewälzt.

Die Aktion beim Bayern-Spiel war indes auch kein bloßer Grund, ein Fußballspiel zu stören. Vielmehr war optisch einiges geboten, ein Fan schreibt: „Mit Sicherheit einer der attraktivsten Flitzer weltweit.“ Und auch beim Rest der Medienlandschaft ist der Tenor über die flotte Flick-Flack-Sause größtenteils positiv. Die Unterhose, die sich der „Held des Fußballspiels“ gleich nach Betreten des Rasens am Spielfeldrand ausgezogen hatte, wurde bereits einen Tag später – samt Beweisfoto – auf ebay angeboten.

Die Gebote schnellten in die Höhe, nach zwei Tagen lagen die Boxershorts dann bei 352 Euro. Der Verkäufer betonte, die Auktion laufe zu einem guten Zweck, etwa für die „Fußball-Jugend des FC Augsburg“. 16.000 Interessierte hatten bis dahin die Unterhosen-Bieterei verfolgt. Dann beendete ebay die Auktion.

Der Grund: Die Auktion beinhaltete „sexuelle Inhalte“ und „verschmutzte Wäsche“. Nach Ansicht der Augsburger Allgemeine ist das Auktionsende „sehr bedauerlich“, wie sie in ihrer Online-Ausgabe schreibt. Immerhin hätte der Erlös einem guten Zweck gedient. Der Versteigerer möchte aber nicht aufgeben und es auf anderem Wege versuchen. Mit dem Flick-Flack-Flitzer hat er auch inzwischen Kontakt aufgenommen. Nach eigener Aussage begrüßte der Berchtesgadener die Unterhosen-Auktion und fragte, ob denn auch sein T-Shirt aufgetaucht sei.

Ist es bislang nicht. Auf ebay dürfte sich’s aber zeigen.

kp

Quelle: BGland24.de

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