Tragödie beim Gaufest in Altenbeuern

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Der Festgottesdienst am Sonntag. In der ersten Reihe standen Landrat Josef Neiderhell, die Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig, Neubeuerns Bürgermeister Josef Trost, der Landtagsabgeordneter Klaus Stöttner (CSU) und die Landtagsabgeordnete Annemarie Biechl. Auch sie ahnten nichts von der Tragödie am Festbüro.

Altenbeuern - Von den meisten Besuchern unbemerkt, brach am Rande des Gaufestes am Sonntag ein Feuerwehrmann (62) plötzlich zusammen und verstarb am Festbüro.

Erst am Montag sei die Tragödie bekannt geworden, berichtet das Oberbayerische Volksblatt. Die meisten der 4500 Besucher des Gaufestes des Inngau-Trachtenverbandes hatten davon nichts bemerkt.

Der Verstorbene hatte noch im Helferteam der Feuerwehr Neubeuern mitgewirkt. Einige Trachtler, die zum Festgottesdienst zogen, habe er sogar noch freundlich gegrüßt, schreibt die Heimatzeitung.

Vor dem Festbüro zusammengebrochen

Während des Gottesdienstes aber brach der 62-Jährige plötzlich vor dem Festbüro zusammen. Kurz zuvor habe er über ein Druckgefühl in der Brust geklagt.

Seine Feuerwehrkameraden leisteten Erste Hilfe und auch ein Notarzt und Sanitätsdienst waren rasch vor Ort - jedoch vergeblich. Seine Kameraden deckten den Unglücksort mit Bauzaun und Fahrzeugen ab, so dass seine Ehefrau und seine beiden Söhne, ebenfalls Feuerwehrler, ungestört trauern konnten.

Ein Abbruch wurde diskutiert

Ein Abbruch des Gaufestes stand zur Diskussion, doch die Ehefrau des Verstorbenen wollte das nicht. Ihr Mann hätte sich eine Fortsetzung gewünscht.

Die Trachtler würdigten den Verstorbenen jedoch damit, dass die Musikkapellen etwa 200 Meter vor dem Festbüro stumm wurden und die Festgäste schweigend vorbeizogen.

Fotos vom Gaufest:

Gaufest in Altenbeuern

mg

Quelle: rosenheim24.de

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