Lebensgefahr an der König-Otto-Kapelle

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Beim Einsatz der Florianijünger (Feuerwehr Kiefersfelden) an der König-Otto-Kapelle

Kiefersfelden - Wegen herabfallender Dachziegel ist es derzeit sehr gefährlich an der König-Otto-Kapelle. Die Feuerwehr musste wiederholt ausrücken - bis der Einsatzleiter abbrechen ließ.

Seit Anfang Juni (Unwetter) kommen die Florianis der Feuerwehr Kiefersfelden nicht zur Ruhe, zumindest wenn es um die König-Otto-Kapelle geht. Seit etwa sechs Wochen mussten die Kameraden bereits vier Mal gemeinsam mit den Drehleitern aus Kufstein (Tirol) & Raubling zum Objekt ausrücken. Teilweise wurde bis in die Nachtstunden daran gearbeitet.

Anfang Juni stürzte aufgrund eines starken Windsturmes ein Baum auf das Naturdenkmal, das dem Hochbauamt des Freistaates obliegt. Jedes Mal wieder versuchten die Feuerwehrmänner das durch den Baum stark beschädigte Dach mit einer Plane abzudecken. Aufgrund der starken Windböen hat sich diese Plane jedoch immer wieder gelockert.

Auch am 18. Juli wurden die Kameraden wieder zu dem Denkmal alarmiert. Bei starkem Wind versuchten sie die wieder heruntergefallene Plane auf dem Dach zu montieren.

Nach einigen kräftigen Windstößen und die dadurch herunterfallenden Dachziegel entschloss sich Einsatzleiter Joachim Buchmann (KDT Feuerwehr Kiefersfelden) den Einsatz gegen 22.00 Uhr abzubrechen. „Das Leben meiner Männer kann ich nicht verantworten! Jetzt sollen sich die Zuständigen endlich darum kümmern", sagte Buchmann gegenüber einsatzfoto.at. Laut Feuerwehr-Angaben ist seitens des Freistaates seit sechs Wochen nichts unternommen worden.

Die Einsatzstelle wurde an den Bauhof der Gemeinde Kiefersfelden übergeben, der den Bereich um die Kapelle am Freitag mit einem Bauzaun absperren soll.

einsatzfoto.at

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser