So sehen fast 4 Millionen Euro aus (in Kokain)

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Raubling - Der Renault war eine Fundgrube für Ermittler: Fast jeder Hohlraum war mit Kokainpäckchen gefüllt.

Der bedeutenden Schlag gegen die Rauschgiftkriminalität gelang den Rosenheimer Ermitlern am Sonntag, 15. November, gegen 12.15 Uhr.

Beamte der Polizeiinspektion Fahndung Rosenheim kontrollierten auf der Autobahn A8, bei der Anschlussstelle Bad Aibling, einen Pkw Renault Modus mit italienischem Kennzeichen, der in Fahrtrichtung Süden unterwegs war. Am Steuer saß ein 50-jähriger Italiener.

Kokain im Auto geschmuggelt

Als die Beamten das Fahrzeug näher untersuchten, bemerkten sie, dass unter dem Fahrer- und Beifahrersitz nachträglich Hohlräume eingebaut worden waren. In diesen Verstecken befanden sich 59 mit schwarzem Klebeband umwickelte Pakete mit einem Gesamtgewicht von ca. 72 kg Kokain. 

Wegen der Menge des Kokains und des Verkaufswertes, der zwischen 3,5 und vier Millionen Euro liegt, vermutete die polizei, dass die Mafia hinter dem Schmuggel stecken könnte.

Die sofort verständigten Beamten der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift Polizei & Zoll des Bayerischen Landeskriminalamtes (LKA) und des Zollfahndungsamtes München (GER Südbayern) sowie die Staatsanwaltschaft Traunstein übernahmen die Ermittlungen vor Ort.

Der Fahrer des mit Drogen ausgestopfen Autos, ein städtischer Angestellter aus Neapel, machte unglaubwürdige Angaben über die Herkunft bzw. das Ziel des Rauschgiftes. Die Staatsanwaltschaft Traunstein beantragte gegen ihn Haftbefehl, der Montag durch das zuständige Amtsgericht erlassen wurdeJetzt sitz der zweifache Familienvater in der JVA Traunstein.

Bisher stellten bayerische Fahnder in diesem Jahr mehr als 151 kg Kokain im Freistaat sicher, im Jahre 2008 waren es fast 80 kg der Droge.

Pressemeldung LKA Bayern

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Erstmeldung

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © df

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