Die Bilder der Abc-Schützen

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Landkreis - In Oberbayern begann am Donnerstag für tausende Abc-Schützen der Ernst des Lebens. Hier gibt's die besten Tipps zum Schulstart und die Bilder der Erstklässler.

Heuer gibt es rund 38.200 Abc-Schützen in Oberbayern, für die es ab dem 13. September heißt: jeden Tag früh aufstehen, in die Schule gehen und dort Lesen, Schreiben und Rechnen lernen. Laut der Regierung von Oberbayern ist die Zahl der Schulanfänger damit in diesem Jahr leicht angestiegen. Wir haben einige Fakten, Zahlen und Tipps zum Schulanfang für Sie zusammengestellt.

Fakten und Zahlen für die Landkreise

In der Stadt und im Landkreis Rosenheim beginnt für 2688 Abc-Schützen am Donnerstag der Schulalltag. Das sind 35 Schulanfänger weniger als noch im Schuljahr 2011/12. Die gesamte Schülerzahl beläuft sich auf 17.185. Der Verkehrswacht Rosenheim e.V. veranstaltet am 19. September eine Aktion für Eltern und Kinder an der Max-Joseph-Grund- und Mittelschule in Großkarolinenfeld zum Thema: "Sicher zur Schule - Sicher nach Hause 2012". Beginn ist um 9.45 Uhr.

Schulstart an der Astrid-Lindgren-Grundschule in Rosenheim:

Rosenheimer ABC-Schützen

Einschulung in Aising:

Die Abc-Schützen in Aising

Schulstart in der Prinzregentengrundschule in Rosenheim:

Schulstart an der Prinzregentengrundschule

Im Landkreis Traunstein werden am 13. September insgesamt 1283 Kinder eingeschult; rund 100 weniger als im Vorjahr. Der Rückgang der Schulanfängerzahlen beläuft sich im Landkreis Traunstein also auf ca. acht Prozent. An den 42 öffentlichen und drei privaten Grund- und Mittelschulen im Schulamtsbezirk besuchen im kommenden Schuljahr insgesamt ca. 9300 Schülerinnen und Schüler in 458 Klassen den Unterricht. Offene Ganztagsgruppen gibt es in Fridolfing-Tittmoning, Grassau, Obing, Siegsdorf und Ruhpolding, Tacherting, Trostberg, Unterwössen, Waging, und an der Montessorischule Traunstein.

Schuleröffnungsgottesdienst in Bruckmühl

Mit einem von Pfarrer Harald Höschler, Pastoralreferent Markus Brunnhuber und Religionslehrerin Christel Obermüller gestalteten ökumenischen Wortgottesdienst starteten in der Pfarrkirche Herz Jesu die Abc-Schützen der Holnstainerschule und der Göttinger Schule gemeinsam in ihre Schullaufbahn.

Schuleröffnungsgottesdienst in Bruckmühl

Während in der Holnstainerschule anschließend Konrektorin Gabriele Stockburger die „Neuzugänge“ willkommen hieß, begrüßte Rektorin Birgit Splett zusammen mit der ganzen „Schülerschar“ und den Lehrkräften die Erstklässler vor dem Göttinger Schulhaus. Die Schulleiterin appellierte in ihrer kurzen Ansprache an die Eltern, die Bilder des ersten Schultages nicht nur in der Kamera, sondern auch im Herzen festzuhalten.

Auch in der Aula der Justus von Liebig-Schule Heufeld wurden die „Neuankömmlinge“ musikalisch empfangen mit dem Lied „Hurra, ich bin ein Schulkind“. Nach der Begrüßung durch Rektorin Veronika Käferle und einem Grußwort von Bruckmühls 3. Bürgermeisterin Hermine Obermeyer sorgten die Kinder der Klasse 1/2dg mit ihrem Gedicht „Wenn ein Löwe in die Schule geht“ für viel Heiterkeit. Zum Abschluss der Eröffnungsfeier sangen Dekan Thomas Gruber und Pfarrer Harald Höschler mit den Erstklässlern „Gottes Liebe ist so wunderbar“, segneten sie und beteten dann gemeinsam mit den Anwesenden das „Vater unser“.

Schulstart an der Ludwig-Thoma-Grundschule Traunstein

Schulstart an der Ludwig-Thoma-Grundschule

Im Mühldorfer Landkreis startet am Donnerstag für 953 Erstklässler die Schule; verteilt auf insgesamt 24 Schulen. Der Landkreis Altötting darf 915 Schulanfänger begrüßen. Insgesamt besuchen 6333 Schüler in 310 Klassen die Grund- und die Mittelschule.

Einschulung in der Grundschule Mühldorf-Mößling:

Einschulung in der Grundschule Mühldorf-Mößling

Schulstart in der Stethaimer-Grundschule in Burghausen:

Einschulung in der Stethaimer-Grundschule in Burghausen

Der erste Schultag in Antwort:

Erster Schultag in Antwort

Einschulung in Eggstätt:

Einschulung in Eggstätt

Für fast 760 Kinder hieß es heute Morgen im Berchtesgadener Land zum ersten Mal "ab in die Schule". 234 Klassen gehen im Landkreis an den Start des Schuljahres 2012/13, zwei weniger als im vergangenen. Pro Klassenraum bedeutet das im Schnitt 20,51 Schüler/-innen. In den Mittelschulen verzeichnet das Staatliche Schulamt Berchtesgadener Land einen Anstieg der Schülerzahlen. 410 Schüler besuchen in 21 Klassen ab Donnerstag diesen Schulzweig, 132 davon werden im Juni 2013 an der Abschlussprüfung zur "Mittleren Reife" teilnehmen.

Schulbeginn in der Reichenhaller Grundschule Karlstein:

Schulbeginn im Berchtesgadener Land

Der 1. Schultag in der Grundschule Ainring:

Schulbeginn in Ainring

So werden die Abc-Schützen schulfit

Im Schulalltag ist eine gewisse Eigenständigkeit des Kindes sehr wichtig. Diese kann geübt werden: Lassen Sie es kleine Einkäufe erledigen, bei der besten Freundin übernachten, es kann auch schon mal alleine daheim bleiben. Selbstständigkeit hilft im Schulalltag, denn in der Schule müssen sich die Kinder die Hausaufgaben merken, an ihre Turnsachen denken oder pünktlich zum Unterricht erscheinen. Auch Geduld muss gelernt werden,schließlich müssen die Kleinen in der Schule warten, bis sie aufgerufen werden oder bis es zur Pause klingelt. Hier kann es helfen, dem Kind immer wieder kleine Wartezeiten, zum Beispiel beim Metzger oder an der Supermarktkasse zuzumuten.

Das kommt in die Schultüte

Besonders beliebt sind natürlich immer und überall die Süßigkeiten! Ob Gummibärchen, Bonbons, Schokolade - bunt und viel Zucker, das macht jedes Kind glücklich! Das ist auch der Grund, warum die Schultüte in weiten Teilen Deutschlands als Zuckertüte bezeichnet wird. Doch eine Einschulung ist immer mit vielen Anschaffungen verbunden, weshalb die Tüte auch gerne mit sinnvollen Geschenken gefüllt wird. Da sind ein Malkasten, neue Hallenschuhe, ein cooles Turnsäckchen oder ein tolles Mäppchen gute Anschaffungen. Nicht zu empfehlen: die Schultüte mit hochwertigen Spielsachen oder Elektronik-Artikeln füllen. Das schürt nur den Neid der anderen Kinder.

Verlieren, verlegen, vertauschen

Die Parade-Disziplin eines jeden Abc-Schützen. Rechnen Sie damit, dass Ihr Kind regelmäßig Dinge in der Schule verliert oder dass Stifte und anderes unplanmäßig den Besitzer wechseln. Das können Sie eindämmen, indem Sie alles sauber beschriften. Stifte, Schuhe, Handschuhe, Malkasten - überall sollte der Name Ihres Kindes stehen, am Besten in Verbindung mit einem eindeutigen Symbol, da nicht alle Erstklässler schon lesen können.

Die Abc-Schützen in Bad Endorf:

Der erste Schultag in Bad Endorf

Die Halfinger Erstklässler:

Die Halfinger Erstklässler

Bevor Sie auf gut Glück Materialien einkaufen, erkundigen Sie sich am Besten, ob es von der Schule Vorgaben gibt: Oft sollen alle Schüler mit der gleichen Malkasten-Marke malen oder der Bleistift einen bestimmten Härtegrad haben. Ärgerlich, wenn Sie dann die bereits gekauften Dinge gar nicht verwenden können. Auch Geschenke von Omas, Opas und anderen Verwandten sollten in sinnvolle Bahnen gelenkt werden - ansonsten hat Ihr Kind am Ende fünf Mäppchen und drei Paar Turnschuhe.

Die besten Tipps für Autofahrer

Natürlich sollte man im Straßenverkehr immer aufmerksam sein, doch gerade zum Schulanfang ist besondere Vorsicht geboten! Große und kleine Schüler bestimmen zu Fuß, auf Fahrrädern oder in Bussen das Bild auf den Straßen. Gerade auf die Abc-Schützen muss man aufpassen - viele von ihnen werden in der nächsten Zeit erstmals ohne Begleitung auf den Straßen unterwegs sein. Dies sollte Grund genug für alle anderen Verkehrsteilnehmer sein, ihnen mit besonderer Aufmerksamkeit, Vorsicht und Rücksichtnahme zu begegnen.

Für die Erwachsenen ist es wichtig, die Fähigkeiten und Verhaltensweisen der Kinder zu kennen und zu berücksichtigen. Kinder laufen unvermittelt im Spiel auf die Fahrbahn, erscheinen plötzlich hinter geparkten Autos, werden wegen der geringen Körpergröße übersehen. Verbotswidrig parkende Fahrzeuge sind dabei gefährliche Sichthindernisse. Erwachsene Verkehrsteilnehmer müssen nicht nur jetzt, sondern das ganze Jahr über besonders aufmerksam und bremsbereit sein. Dass insbesondere in Schulnähe und Wohngebieten langsam gefahren werden muss, versteht sich von selbst.

Zusammenfassend sollten sich Autofahrer folgende Tipps zu Herzen nehmen:

  • Seien Sie Vorbild für Kinder!
  • Nehmen Sie Rücksicht!   
  • Rechnen Sie ständig damit, dass Kinder zu unüberlegtem und spontanem Verhalten neigen!   
  • Reduzieren Sie Ihre Geschwindigkeit! 
  • Seien Sie bremsbereit!      
  • Parken Sie nicht auf direkten Schulwegen! 
  • Besonderer Tipp: Schulbusse dürfen, sobald sie mit Warnblinklicht an einer Haltestelle stehen - egal ob auf der eigenen oder der gegenüberliegenden Straßenseite - nur mit Schrittgeschwindigkeit (4 bis 7 km/h) passiert werden!

red/ps/kmr/tj/hb/bjn/Pressemitteilung Stadt Traunstein/Pressemitteilung Regierung von Oberbayern

Quelle: rosenheim24.de

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