Explosion nach Bankraub - Motiv bleibt unklar

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In diesem VW-Bus sprengte sich der Bankräuber in die Luft.

Augsburg - Erst überfiel er eine Bank, dann sprengte er sich  in seinem Kleinbus in die Luft: Einen Tag nach dem spektakulären Bankraub im schwäbischen Burgau sind Motiv und Hintergründe noch unklar.

Die Polizei in Augsburg vermutet, dass es sich bei dem mutmaßlichen Täter um den 49 Jahre alten Halter des Kleinbusses aus dem Raum München handelt. Bei der Explosion sei der Mann so schwer verletzt worden, dass er derzeit im künstlichen Koma liege und nicht ansprechbar sei, sagte ein Polizeisprecher.

Der Räuber hatte am frühen Montagnachmittag eine Bankfiliale im Burgauer Ortsteil Unterknöringen überfallen und dabei einen fünfstelligen Betrag erbeutet. Er flüchtete auf einem Motorroller, den er später in einem Kleinbus versteckte. Der Polizei fiel der Bus bei Fahndung nach dem Täter auf.

Als die Beamten ihn bei Gessertshausen stoppten, öffnete der mutmaßliche Räuber offenbar das Ventil einer Gasflasche und entzündete das Gasgemisch. Bei der Explosion wurden auch fünf Polizisten, die sein Auto umstellt hatten, leicht verletzt. Die Beute aus dem Bankraub fanden die Beamten später im Kleinbus.

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