Landkreis Rosenheim: Alle Ergebnisse und Stimmen

Ergebnisse für Stadt und Landkreis liegen vor - Kandidaten zum Ergebnis

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Die Kandidaten aus dem Landkreis Rosenheim, von links oben, im Uhrzeigersinn: Isabella Ritter (CSU), Florian Weber (Bayernpartei), Maria Noichl (SPD), Ludwig Maier (ÖDP) und  Helmut Freund (Bayernpartei). 
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Landkreis Rosenheim  - Am Sonntag wird das neue Europäische Parlament gewählt. Hier finden Sie Ergebnisse und Stimmen aus dem Landkreis Rosenheim.

Das Wahlergebnis im Landkreis Rosenheim

Das Ergebnis für die Stadt Rosenheim:

In unserer interaktiven Karte finden Sie die Ergebnisse aus allen Gemeinden der Region:

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Update, 21.05 Uhr: Maria Noichl zum Europawahl-Ergebnis

"Das ist schon eine kalte Dusche", bemerkt SPD-Kandidatin und Europaabgeordnete Maria Noichl gegenüber unserer Redaktion mit Blick auf das Ergebnis für die Kreisfreie Stadt Rosenheim. "Wir hatten uns mehr erhofft und an den Infoständen auch ein deutlich besseres Gefühl."  Wichtig sei aber, dass es um den europäischen Blick gehe. "Die Europawahl wird nicht im Landkreis Rosenheim oder Bayern verloren oder gewonnen. Die Sozialdemokraten sind in einigen Ländern wieder sehr stark gewesen und im Parlament wieder die zweitstärkste Kraft!"

Update, 20.45 Uhr: Ergebnisse für Landkreis Rosenheim liegen vor

  • Insgesamt hat sich die CSU im Gesamt-Landkreis sogar leicht von 42 Prozent 2014 auf 43 Prozent 2019 verbessern können.
  • Die SPD hat sich dagegen massiv von 14 auf 7 Prozent verschlechtert.
  • Dagegen die Grünen konnten sich erheblich von 12 auf 18 Prozent verbessern.
  • Die AfD verschlechterte sich minmal von 9 auf 8,3 Prozent
  • Leichte Verbesserungen verzeichneten die Freien Wähler von 3 auf 5 Prozent, die FDP von 2 auf 3 Prozent und die ÖDP von 3 auf 4 Prozent.
  • Wiederum verschlechtert haben sich die Linke von 2 auf 1 Prozent und die Bayernpartei von 3 auf 2 Prozent.
  • Die Wahlbeteiligung lag bei 63,1 Prozent. 

Update, 20.30 Uhr: Das sagt Bayernpartei-Chef Weber zum Ergebnis in Bad Aibling

Bayernpartei-Chef Weber ist sichtlich unzufrieden mit dem Ergebnis in seiner Heimatgemeinde:"Offensichtlich ist es uns hier nicht gelungen, klar zu machen, dass wir Chancen bei der Wahl hätten!" 

Update, 20.25 Uhr: Ergebnis aus Bad Aibling liegt vor

Das Ergebnis aus Bad Aibling.

Auch die Heimatgemeinde des zweiten Bayernpartei-Kandidaten Florian Weber, Bad Aibling ist nun ausgezählt. Seine Partei verliert hier deutlich um 1,7 Prozent auf 1,9 Prozent. Auch die AfD verschlechtert sich dort um 1,9 Prozent auf 8 Prozent. Den herbsten Verlust muss auch hier die SPD mit 7,6 Prozent weniger auf 7,2 Prozent verkraften. 

Die CSU von Bürgermeister Felix Schwaller dagegen kann einen winzigen Zugewinn um 0,3 Prozent auf 41,6 Prozent verzeichen. Deutlichster Gewinner sind aber klar die Grünen mit 7,2 Prozent mehr zu nun 20,6 Prozent. Auch die Freien Wähler und die FDP verbessern sich um jeweils 1,7 beziehungsweise 0,7 Prozent, die ÖDP um 0,6 Prozent.

Die Wahlbeteiligung lag bei 62,9 Prozent.

Update, 20.12 Uhr: Auch Maier mit Ergebnis zufrieden - ÖDP sei insgesamt gut

"Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis", erklärt ÖDP-Kandidat Maier. "Allgemein hat sich die ÖDP bei dieser Wahl ja verbessert. Hoffen wir, dass ein zweiter Sitz herausspringt, auch wenn ich etwas meine Zweifel habe.

Update, 20.10 Uhr: Soyen ausgezählt

Das Ergebnis aus Soyen.

Die nächste Heimatgemeinde eines der Kandidaten ist ausgezählt. In Soyen, aus dem ÖDP-Kandidat Ludwig Maier stammt, verliert seine Partei 0,7 Prozent im Vergleich zu 2014 und kommt auf 6,6 Prozent der Stimmen. Damit liegt sie aber immerhin noch im Bereich der SPD, die sich um 3,7 Prozent auf 7,4 Prozent verschlechtert. Die Freien Wähler können sich um 2,4 Prozent auf 6,6, Prozent verbessern. Ebenso die Grünen um 3,4 Prozent auf 19,5 Prozent. Die AfD verbessert sich zwar um 0,5 Prozent, kommt aber trotzdem dort nur auf 4,8 Prozent. Schließlich die CSU verliert 0,7 Prozent und kommt auf 42,8 Prozent der Stimmen.

Update, 20 Uhr: CSU-Kandidatin zum Ergebnis in ihrer Heimatgemeinde

"Ich bin mit dem Ergebnis in Kiefersfelden sehr zufrieden", freut sich CSU-Kandidatin Isabella Ritter gegenüber unserer Redaktion. "Das es Verluste gibt, davon bin ich ausgegangen. Aber das wir auf glatte 44 Prozent kommen, hätte ich nicht erwartet."

Update, 19.55 Uhr: Kiefersfelden ausgezählt

Die Ergebnisse aus Kiefersfelden.

Kiefersfelden, der Heimatort von CSU-Kandidatin Isabella Ritter ist nun auch ausgezählt. Ihre Partei verliert dort im Vergleich zu 2014 1,7 Prozent auf 44 Prozent. Wie überall muss hier die SPD herbe Verluste einstecken, sie verschlechtert sich um 10,6 Prozent auf 9,1 Prozent. Dagegen die Grünen verbessern sich deutlich um 9,1 Prozent auf 17,8 Prozent. Die Freien Wähler und die ÖDP können jeweils Gewinne von 2,4 beziehungsweise 1,1 Prozent verbuchen. Die AfD verbessert sich nur um 0,4 Prozent zur letzten Europawahl auf 9,6 Prozent. 

Update, 19.40 Uhr: SPD etwas besser in Kolbermoor

Das Ergebnis aus Kolbermoor

Mit Kolbermoor ist nun auch die erste Stadt ausgezählt. In der Gemeinde von SPD-Bürgermeister Peter Kloo kommt dessen Partei immerhin auf 8,5 Prozent und schneidet damit nicht unerheblich besser ab, als andernorts. Trotzdem muss sie einen herben Verlust von 9 Prozent gegenüber der Europawahl 2014 einstecken. Auch die AfD holt 1,1 Prozent der weniger und auch Linke und Bayernpartei machen Verluste von 0,4 beziehungsweise 1,4 Prozent. 

Die CSU dagegen verbessert sich dort sogar um 2,7 Prozent, die Grünen sogar um 4,4 Prozent. Freie Wähler und FDP legen jeweils um 1,5 beziehungsweise 1,1 Prozent zu. Die ÖDP nur um 0,8 Prozent.

Update, 19.30 Uhr: Mehr als zwei Drittel der Gebiete in Stadt und Landkreis ausgezählt

Der Zwischenstand nach mehr als zwei Dritteln der ausgezählten Gebiete.

Im Landkreis sind inzwischen mit 244 mehr als zwei Drittel der Gebiete ausgezählt. Dabei hat sich zum Stand bei einem Drittel nicht viel geändert. Die CSU liegt bei 43,8 Prozent, gefolgt von den Grünen mit 18,4 und der AfD mit 8,5 Prozent. Die SPD kommt auf 6,8 Prozent, die ÖDP auf 4 Prozent, die Bayernpartei auf 2,1 Prozent, die FDP auf 3,3 Prozent, und die Linke auf 1,5 Prozent.

Der Zwischenstand nach mehr als zwei Dritteln der ausgezählten Gebiete.

Auch in der Stadt sind es inzwischen mit 32 von 49 mehr als zwei Drittel der Gebiete. Die CSU hat sich hier im Zwischenstand auf 35 Prozent verschlechtert, die Grünen stehen momentan mit 21,4 Prozent deutlich besser da.

Update, 19.22 Uhr: Amerang ausgezählt

Das Ergebnis aus Amerang.

Auch Amerang ist nun ausgezählt. Die CSU führt auch hier mit 43,9 Prozent klar an, gefolgt von den Grünen mit 19,3 Prozent. SPD und AfD liegen mit je 7,4 Prozent genau gleich auf. Die Freien Wähler holen 4,8 Prozent, die ÖDP 4,7 Prozent, die Bayernpartei 2,2 Prozent, die FDP 2,9 Prozent und die Linke 1,4 Prozent.

Update, 19.07 Uhr: Erste Gemeinden ausgezählt

Die Ergebnisse aus Rimsting.

Mit Rimsting und Frasdorf sind nun auch erste Gemeinden komplett ausgezählt. In Rimsting ist die CSU mit 47,2 Prozent klar stärkste Kraft, gefolgt von den Grünen mit 19,7 Prozent, der SPD mit 7,2 Prozent und der AfD mit 6,8 Prozent.

Die Ergebnisse aus Frasdorf.

In Frasdorf, der Heimatgemeinde von Bayernpartei-Kandidat Helmut Freund, kommt dessen Partei auf 5,4 Prozent. Damit ist sie zwar in etwa gleichauf mit der SPD, die auf 5,5 Prozent kommt und den Freien Wählern, die 5,2 Prozent holen, aber deutlich hinter der AfD die 9,4 Prozent hat. Stärkste Kraft ist die CSU in Frasdorf mit 46,1 Prozent, gefolgt von den Grünen mit 15,2 Prozent. 

Update, 19.05 Uhr: Auch in der Stadt ein Drittel der Gebiete ausgezählt

Der Zwischenstand nach 15 von 49 ausgezählten Gebieten in der Stadt Rosenheim.

Auch in der Stadt Rosenheim wurden mit 15 von 49 fast ein Drittel der Gebiete ausgezählt. Weiterhin ist hier die CSU mit 36,6 Prozent deutlich weniger gut dabei, als im Landkreis. Ihr folgen die Grünen mit 19,8, die AfD mit 11 und die SPD mit 8,7 Prozent. 

Update, 19 Uhr: Ein Drittel der Gebiete im Kreis Rosenheim ausgezählt

Inzwischen sind mit 135 von 316 knapp ein Drittel der Gebiete im Landkreis ausgezählt. Die CSU liegt weiter mit 44 Prozent vorne, gefolgt von den Grünen mit 18,1 Prozent, der AfD mit 8,5 Prozent und der SPD mit 6,7 Prozent.

Der Zwischenstand im Landkreis Rosenheim nach 135 von 316 ausgezählten Gebieten.

Update, 18.50 Uhr: Erste Ergebnisse in der Stadt Rosenheim

Der Zwischenstand nach 4 von 49 ausgezählten Gebieten in der Stadt Rosenheim.

Auch in der Stadt Rosenheim wurden 4 von 49 Gebieten ausgezählt. Hier schaut es für die CSU bisher mit 37,3 Prozent noch nicht so gut aus, wie im Landkreis. Dagegen die SPD kommt im Zwischenstand auf 9,2 Prozent, die Grünen auf 18 und die AfD auf 10,6 Prozent.

Update, 18.40 Uhr: Erste Ergebnisse im Landkreis Rosenheim

Inzwischen sind 35 von 316 Gebieten ausgezählt. Dabei liegt momentan die CSU noch mit 44,9 Prozent deutlich vorne, gefolgt von den Grünen mit 17,6 Prozent und der AfD mit 8,9 Prozent.

Das Zwischenergebnis um 18.45 Uhr nach 35 von 316 ausgezählten Gebieten.

Update, 18.25 Uhr: Das Abstimmungssende in Rosenheim

Die Auszählung beginnt, wie hier im Wahllokal in der Rosenheimer Volkshochschule.

18 Uhr, man hört auch im Wahllokal in der Volkshochschule in Rosenheim den Stundenschlag. Ein Mann versucht es noch. "Leider knapp zu spät", muss ihm einer der Wahlhelfer mitteilen.

"Es war heute recht viel los", berichtet eine Wahlhelferin. "Immer wieder in Schüben kamen die Leute, vor allem jetzt in der letzten Stunde war noch eine Menge los." In den letzten Minuten bis zum Abgabeende ist es noch ein Kommen und Gehen. Dann wird das Wahllokal geschlossen, die Kabinen abgebaut. Mit einem Ruck wird die Wahlurne ausgeschüttet, die Stimmzettel breiten sich auf zwei zusammengeschobenen Tischen aus. Nun geht es ans Auszählne. 

Update, 18.20 Uhr: Die Auszählung beginnt

Schlag 18 Uhr haben die Wahllokale geschlossen, die Auszählung beginnt.

Der Vorbericht:

Die Kandidaten aus dem Landkreis Rosenheim, von links oben, im Uhrzeigersinn: Isabella Ritter (CSU), Florian Weber (Bayernpartei), Maria Noichl (SPD), Ludwig Maier (ÖDP) und  Helmut Freund (Bayernpartei). 

751 Abgeordnete des Europäischen Parlaments werden am Sonntag neu gewählt, 96 davon werden aus Deutschland kommen. Bis 18 Uhr sind die Wahlkabinen geöffnet, gleich danach geht es ans Auszählen.

Sobald Ergebnisse aus den Gemeinden im Landkreis Rosenheim vorliegen, werden wir sie hier veröffentlichen.

Bei der Europawahl 2014 hatte die Rosenheimerin Maria Noichl besonderen Grund zur Freude. Mit Listenplatz 18 ging sie für die SPD ins Rennen und bereits nach den ersten Prognosen war davon auszugehen, dass sie einen Sitz im Europa-Parlament ergattert hatte. "Das ist ein ganz ganz wunderbarer Wahlabend" erzählte sie rosenheim24.de nach der Wahlparty in München.

Die Ergebnisse der Europawahl 2014 im Landkreis Rosenheim:

  • Stärkste Kraft war die CSU mit 42 Prozent der Stimmen.
  • Daneben kamen die SPD auf 14 Prozent, die Grünen auf 12 Prozent und die AfD auf 9 Prozent Stimmanteil.
  • Bayernpartei, Die Linke und die ÖDP erreichten jeweils 3 Prozent.
  • FDP und Linke kamen auf jeweils 2 Prozent.
  • Die Wahlbeteiligung lag bei 42,07 Prozent, bundesweit bei 48 Prozent.

In den vergangenen Tagen erhielten alle Kandidaten aus unserer Region bereits die Gelegenheit, sich über unseren Fragebogen jeweils ausführlich vorzustellen. Sie stammen aus den Landkreisen Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land und treten für SPD, CSU, FDP, ÖDP, Bayernpartei und die Liberal-Konservativen Reformer (LKR) an. Aus den Landkreisen Altötting und Mühldorf gibt es keine Kandidaten für die Wahl.

Aus dem Landkreis Rosenheim treten an:

  • Die 52-jährige SPD-Politikerin Maria Noichl stammt aus Rosenheim.
  • Für die CSU tritt die 26-jährige Isabella Ritter aus Kiefersfelden an.
  • Der 58-jährige Soyener Ludwig Maier ist Kandidat der ÖDP.
  • Für die Bayernpartei tritt deren Vorsitzender Florian Weber aus Bad Aibling an.
  • Neben Weber tritt ebenfalls für die Bayernpartei der Frasdorfer Helmut Freund an.

Was Sie sonst noch zur Wahl wissen müssen:

Für Abgeordnete aus Deutschland sind im Europaparlament 96 Sitze reserviert. In Deutschland wahlberechtigt sind nicht nur volljährige Staatsbürger, sondern auch alle anderen Bürger der Europäischen Union, die mindestens 18 Jahre alt sind und seit mindestens drei Monaten ihren Wohnsitz in Deutschland haben. Eine Sperrklausel, wie die Fünf-Prozent-Hürde im Bundestag, gibt es bei der Europawahl nicht. Durch die begrenzte Sitzzuteilung für deutsche Abgeordnete ergibt sich aber eine Hürde von etwa 0,5 Prozent der Stimmen.

Eine Einteilung in Wahlkreisen gibt es bei der Europawahl nicht. Nur zur besseren Organisation und Feststellung der Wahlergebnisse wurden in Deutschland Wahlleitungen in den Landkreisen und kreisfreien Städten eingerichtet. Am 26. Mai sind die Wahllokale in Deutschland bis 18 Uhr geöffnet. Hier finden Sie das Muster eines Stimmzettels für die Europawahl in Bayern. Zur besseren Übersicht sind bei jeder Partei nur die Namen der ersten zehn Kandidaten der jeweiligen Liste abgedruckt.

Die Ergebnisse aus anderen Landkreisen der Region:

Quelle: rosenheim24.de

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