"Felix" kommt nach Stuttgart

Nürnberger Eisbär soll wieder für Nachwuchs sorgen

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Hat Papa Felix' gute Gene geerbt: Eisbärin Flocke  aus dem Tiergarten Nürnberg.

Nürnberg - Berlin hatte Knut, München hat Nela und Nobby: Eisbären-Babys entzücken Zoo-Besucher. Der Nürnberger Eisbär "Felix" soll nun im Stuttgarter Zoo für Nachwuchs sorgen.

Felix aus dem Tiergarten Nürnberg ist ein Prachtexemplar von einem Eisbären - und bereits vielfacher Vater. Nun soll er im Stuttgarter Zoo erneut für Nachwuchs sorgen. Die Wilhelma in der Landeshauptstadt von Baden-Württemberg erhofft sich noch einmal ein Junges von der bereits 25 Jahre alten Corinna. Sie und der 13-jährige Felix sind zwei Protagonisten der großen Eisbärbaby-Euphorie der Jahre 2007 und 2008. Corinna ist die Mutter von Wilbär, der nach Knut in Berlin und zeitgleich mit Flocke in Nürnberg Zoobesucher entzückte. Und Felix ist Flockes Vater.

Der Zeitpunkt für die Ausleihe von Felix sei „gut gewählt“, teilten die Zoos am Dienstag mit. Als Einzelgänger seien Eisbär-Weibchen nur in der Paarungszeit tolerant gegenüber Männchen. Diese liege meist im April und Mai. Felix soll etwa ein halbes Jahr in der Wilhelma sein.

Der Eisbär ist durchaus „reiseerfahren“. Geboren 2001 in Wien war er schon in etlichen Zoos: Gastspiele gab er zuletzt in Gelsenkirchen und im dänischen Aalborg. Auch in Karlsruhe war er einmal. Große Bekanntheit erreichte seine Tochter Flocke, die im Dezember 2007 auf die Welt kam. Auch 2010 und 2014 wurde Felix Vater. Seine jüngste Tochter Charlotte wurde im November im Nürnberger Tiergarten geboren. dpa/lby

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