Ein spannender Tag für die Abc-Schützen

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Landkreis - Für Tausende von "Abc-Schützen" beginnt heute ein neuer Lebensabschnitt und für ihre Familien mit dem ersten Schultag ein neuer Alltag. **Jetzt mit allen Fotos**

Landkreis Rosenheim

Aising

59 Kinder sind in den Klassen 1a, 1b und 1c an der Schule Aising in den Ernst des Lebens gestartet. Schulleiter Gerhard Walch hieß die Kinder willkommen, die mit ihren Eltern und Angehörigen in die Turnhalle der Schule gekommen waren. Anschließend wurden die Kinder ihren Klassenlehrerinnen vorgestellt. Gemeinsam ging es jeweils in die Klasse, während die Eltern noch Infos von der Schulleitung bekamen.

Einschulung in Aising

Kolbermoor

Am ersten Schultag konnte die Adolf-Rasp-Schule 87 und in der Mangfallschule 54 Erstklässler begrüßen. Viele Eltern und Großeltern, Tanten und Onkel sind mitgekommen und waren mindestens so aufgeregt wie die Kleinen. Auch viele neue Lehrerinnen und Lehrer gibt es.

Nach dem ersten Unterricht fand anschließend eine Einsegnung in den Kirchen statt. Frau Pfarrin Molnar und Frau Lange segneten die Kinder einzeln und anschließend auch die Angehörigen.

Erster Schultag in Kolbermoor

Nach der Begrüßungsrede in der Aula der Adolf-Rasp-Schule, gehalten von der neuen Rektorin Manuela Strobl, und einer Gesangseinlage der Klassen 2b und 4d, wurden die Kinder in die Klassen begleitet. Auch der Mittagsraum für die Ganztagsschüler wurde gezeigt und für gut befunden.

In der Kirche Wiederkunft fand anschließend die Einsegnung statt.

Die Abc-Schützen in Kolbermoor

Chiemgau/Landkreis Traunstein

Übersee

Schulleiter Herr Benoist begrüßte die Eltern mit ihren 46 Abc-Schützen in Aula der Volksschule Übersee.

Bürgermeister Nitschke begrüßte und stellte Herrn Pfarrer Maganga, der zusammen mit Herrn Schmidt-Pasedag die Segnung der Schulanfänger durchführte.

Bürgermeister Nitschke gab den neuen Schülern noch seine besten Wünsche mit auf den Weg: "Heute ist ein ganz besonderer Tag für Euch. Heuten am 12.September 2013 ist der Tag Eurer Einschulung. Mit diesem Tag beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Die meisten von Euch waren im Kindergarten, aber die Schule wird doch für jeden von Euch jetzt etwas Anderes, etwas Neues sein. Und so wünsche ich Euch, liebe Kinder, einen guten Start in das das Schulleben und einen angenehmen Verlauf Eurer Schullaufbahn, dass jeder seinen richtigen Weg findet und das schafft, was er sich vorgenommen hat. Und Ihnen liebe Eltern wünsche ich einen guten Weg bei der Begleitung der Schullaufbahn Ihrer Kinder und manchmal vielleicht auch die notwendigen Nerven und Geduld."

Einschulung in Übersee

Eggstätt

Erster Schultag in Eggstätt

Bad Endorf

Neue Erstklässler in Bad Endorf

Einschulung in Hemhof

Halfing

Einschulung in Halfing

Berchtesgadener Land

Saaldorf-Surheim

Für insgesamt 44 Buben und Mädchen begann in Saaldorf und Surheim der „Ernst des Schullebens“. Neben den Abc-Schützen konnte Schulleiter Franz Eder auch zahlreiche Eltern und Angehörige in den beiden Schulhäusern begrüßen. Ein fröhliches Durcheinander herrschte in der Surheimer Schulaula, mittendrin und mit ihren bunten Schultüten nicht zu übersehen die 14 Mädchen und neun Buben, für die gestern erster Schultag war. Mit einem fröhlichen Lied des Schulchors wurden die neuen Mitschüler empfangen. Auch Bürgermeister Ludwig Nutz hieß die jungen Gemeindebürger in der Schule herzlich willkommen und versüßte den Schulanfang mit einem kleinen Geschenk.

Eng wurde es dann im Klassenzimmer, denn schließlich wollten auch die Angehörigen bei der ersten Unterrichtsstunde von Klassenleiterin Christine Kowald dabei sein. Beim anschließenden Stehempfang ergab sich noch so manches „Kennenlerngespräch“ unter Angehörigen und Lehrkräften. 14 Buben und 7 Mädchen durfte Konrektorin Martina Lerbinger im Saaldorfer Schulhaus willkommen heißen. „Griaß di und Servus“ sangen die Viertklässler, die sich auch die Mühe gemacht hatten, zusammen mit ihrer Lehrerin Marlis Garschhammer das Theaterstück vom Buchstabenzauberer aufzuführen. Im Namen der Gemeinde hieß 2. Bürgermeister Franz Singhartinger die Erstklässler willkommen und überreichte kleine Geschenke.

Im Klassenzimmer wurden die Schulanfänger von ihrer Lehrerin Kunigunde Tillack empfangen und auf ihre Plätze eingewiesen. Spannend war natürlich dann die erste vorsichtige Erforschung des Schultüten-Inhalts. Schulleiter Franz Eder zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung der Schülerzahlen. Mit einem Zuwachs von sechs Schulanfängern im Vergleich zum letzten Jahr sei zumindest der eklatante Schülerrückgang gestoppt. „In ungefähr zehn Jahren dürfte es allerdings eine rege Wanderbewegung zwischen Surheim und Saaldorf geben“, bezog sich Franz Eder augenzwinkernd auf den Buben-, beziehungsweise Mädchenüberhang an beiden Schulstandorten.

Einschulung in Saaldorf-Surheim

Altlandkreis Wasserburg

Mit viel Gepäck und meist guter Stimmung kamen heute zahlreiche Erstklässler ins Klassenzimmer. An der Hand von Mama und Papa, im Schlepptau oft noch Oma und Opa und nicht zu vergessen: Die prall gefüllten Schultüten. Die wurden meist nicht aus der Hand gegeben, sondern ganz fest an sich gedrückt.

In der Grundschule am Gries starteten drei Klassen mit insgesamt 65 Jungen und Mädchen in den Schulalltag. 19 davon besuchen die Ganztagesklasse, die dieses Jahr bereits zum zweiten Mal auch für die Erste Jahrgangsstufe angeboten wird. „Der Bedarf an Ganztagesklassen ist enorm. Wir sind froh, dass wir heuer keine angemeldeten Kinder für dieses Angebot ablehnen mussten wie vergangenes Jahr“, zeigte sich Rektorin Fiedler erleichtert. Während sie mit den Eltern im Elterncafé Informationen austauschte, wurde in den Klassenzimmern gemeinsam mit den Lehrerinnen ein bisschen Stimmung gemacht.

„Ich bin sehr glücklich, dass ich eine erste Klasse unterrichten darf, weil man hier so schnell einen Erfolg in Sachen Lesen und Schreiben erkennt“, freut sich Grundschullehrerin Susanne Rudolph. Sie hat sich Unterstützung für den ersten Schultag geholt, in Form einer Stoffpuppe namens Mimi, die die Klasse während des gesamten Jahres begleiten wird. „Heute hat es schon mal gut geklappt“, lächelt Susanne Rudolph weiter, „Mimi hat die Kinder zum Reden gebracht, manche haben sich sogar schon ganz toll gemeldet“. Der erste Eindruck in der Klassengemeinschaft war recht locker. Nur wenige Kinder wirkten schüchtern oder versteckten sich noch hinter Mamas Rücken.

Was die Schule so schön macht, wollten wir wissen: „Na die Süßigkeiten in der Schultüte“, grinste ein kleiner Bub. Der 6-jährigen Lea gefiel der Ausblick auf den Inn. „Ich hab den besten Platz erwischt, ich kann sogar aus dem Fenster schauen, wenn es mir langweilig wird“. Und auch eine kritische Stimme gab es unter den Schulstartern: „Heute Früh fand ich eines ganz schrecklich“, meckerte die kleine Alexandra. „Meine Mama hat mich ewig frisiert, damit ich schick bin“. Gesagt und Mama einen strafenden Blick zugeworfen. Die blinzelt verlegen, und fühlt sich bestärkt, als Banknachbar Paul antwortet: „Mei, do hobs i fui besser mit meine kurzn Haar. Hättst hoid koa Mädl wearn soin“.

Erster Schultag in Wasserburg

Auch in der Grundschule Reitmehring gab es freudige Gesichter. Hier konnten 32 Schülerinnen und Schüler in zwei Erste Klassen eingeteilt werden. Viele davon besuchen ab sofort auch die Hausaufgaben- und Mittagsbetreuung.

In der Gemeinde Babensham unterscheiden sich die Ersten Klassen ein wenig. 25 Kinder besuchen eine reine Erste Klasse, 12 weitere Schüler sind in eine Kombiklasse integriert, die sich aus erster und zweiter Jahrgangsstufe zusammensetzt. Nach der allgemeinen Einführung im Klassenzimmer erhielt jeder Schulstarter einen Kindersegen.

Mit einem Gottesdienst in den Schulalltag starteten die Kinder aus Eiselfing. Lediglich eine Klasse mit 27 Schülern kamen heuer in die allererste Jahrgangsstufe.

Etwas aus dem Schatten heraus sticht die Grundschule in Gars am Inn: Hier wurden nicht erst heute die Erstklässler begrüßt, sondern bereits am vergangenen Samstag beim sogenannten Schulanfänger-Fest. Rektor Wolfgang Egger ist nach wie vor überzeugt von dieser Veranstaltung: „Seit sieben Jahren machen wir das jetzt schon und alle Familien haben großen Spaß daran. Endlich können auch berufstätige Eltern bei der Einschulung des eigenen Kindes mit dabei sein, ohne sich speziell Urlaub nehmen zu müssen. Wir bereuen es nicht, dieses Projekt auch weiterhin zu verwirklichen“.

Familien der Region fiebern dem ersten Schultag entgegen und begeben sich in eine völlig neue Ära des eigenen Alltags. Für viele ist es ein ungewisser Schritt. Obwohl schon einiges über die Schule gehört, manch einer durfte bei einem kurzen Besuch bereits in eine Schulstunde „hineinschnuppern“, ist und bleibt der allererste Schultag ein erinnerungswürdiges Ereignis. Viele Eindrücke gilt es zu verarbeiten.

Anstieg der Schülerzahlen in vielen Landkreisen

Im Stadtgebiet Wasserburg am Inn beginnen insgesamt 97 Kinder in fünf gegliederten Klassen den Unterricht. Dies ist ein Anstieg von 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Umland der Innstadt zeigt nach Information des Schulamtes eine Erhöhung an Schulanfänger um 11 Prozent gegenüber 2012/2013. In den Grundschulen Amerang, Babensham, Edling, Eiselfing, Griesstätt, Pfaffing, Rott und Soyen starten 12 Klassen mit insgesamt 322 Kindern. Auch im Landkreis Traunstein wird eine Zunahme der Schulanfängerzahlen gelistet. 80 Schüler mehr als noch im Vorjahr kommen in die erste Klasse.

Insgesamt zählt das Schulamt Traunstein über 1400 ABC-Schützen im dortigen Landkreis.

Polizei und ADAC bitten um Rücksicht

„Der perfekte Beginn in den Schulalltag sollte stressfrei, ausgeschlafen und mit einem guten Frühstück beginnen“ rät das Polizeipräsidium Oberbayern Süd. So könne jedes Kind seine gesamten Sinne entfalten, auch auf dem Weg zur Schule, heißt es weiter. Polizeihauptkommissar Bernd Heller bittet zudem alle Verkehrsteilnehmer um enorme Vorsicht: „Selbst wenn Kinder gut sichtbare Kleidung anziehen, Reflektoren auf den Schulranzen befestigt haben und den Weg zur Schule bereits ein paar Mal mit den Eltern vorab gegangen sind, achten viele nicht auf den Straßenverkehr. Die Kleinen können meist noch nicht über parkende Autos hinwegsehen, ihr Blickfeld ist bis zu 30 Prozent kleiner als das eines Erwachsenen. Außerdem können gerade die ABC-Schützen die Geschwindigkeit von Autos nicht richtig einschätzen. Manche glauben sogar, dass ein Auto auf der Stelle anhalten könne, wenn es nötig sei.“

Was können Autofahrer tun?

Kinder dürfen im Straßenverkehr nicht einfach wie kleine Erwachsene behandelt werden. Kommen Schüler in Sicht, ist das Tempo klar zu drosseln und man hat bremsbereit zu sein. Bringen Sie Geduld mit, warten Sie am Zebrastreifen, geben Sie klare und eindeutige Zeichen und suchen Sie Blickkontakt zu den Kindern, damit diese wirklich wissen, in welcher Situation sie sich jetzt befinden. Planen Sie etwas mehr Zeit für Ihren Weg zur Arbeit ein, damit Sie entspannt, ohne Stress und unfallfrei an Ihrem Ziel ankommen.

Der ADAC rät, Kinder durch gezieltes Üben zu stärken. Nicht immer ist der kürzeste Weg der sicherste. Daher sollten kleine Umwege in Kauf genommen werden, wenn diese Gefahren minimieren. Gefahren aufzeigen und besprechen, ohne Angst zu machen. Das Kind ausgeschlafen und rechtzeitig auf den Weg schicken.

Besonders sicher sind Gruppen. Denn mehrere Kinder sind sichtbarer als eines allein. Bei schlechten Sichtverhältnissen das Kind möglichst hell und mit reflektierender Kleidung, etwa einer Sicherheitsweste, ausstatten. Eltern sollten im Straßenverkehr ein Vorbild sein und sich daher immer an die Verkehrsregeln halten Auf das Überqueren der Fahrbahn sollte besonders eingegangen werden, da Kinder Geschwindigkeiten nicht einschätzen können. Beide Straßenseiten müssen überschaubar und frei sein. Das Kind sollte nie schräg über die Straße gehen, sondern immer den kurzen und geraden Weg wählen.

Unterschiedliche Gemütslagen am ersten Schultag

Dass die Kinder aufgeregt sind und so manche Träne kullert, ist keine Seltenheit. Eine geballte Ladung Emotion kommt hier auf. Im Vorfeld wurde schon so viel für diesen Tag besprochen, dass viele der jungen Schulstarter in eine extreme Ungewissheit stürzen. Der Kinderschutzbund und viele weitere Sozialverbände raten zu Gelassenheit und Verständnis. Aussagen wie: „Du bist doch jetzt schon groß, Weinen ist doch was für Babys“ seien fehl am Platz, bekundet die Caritas. „Jeder kennt diese innere Unruhe vor dem Start in etwas neues, wie etwa der erste Tag am neuen Arbeitsplatz“ erinnert eine Sozialpädagogin aus Wasserburg. „Wieso sollen Kinder mehr Mut vor etwas Fremden haben als wir Großen. Zuspruch ist immer die beste Medizin vor Angst.“

Der Rosenheimer Landrat zum Schulstart

Der Landrat von Rosenheim, Josef Neiderhell, grüßt alle Schulstarter: „Liebe Kinder, liebe Schülerinnen und Schüler! Morgen geht die Schule an. Es ist für viele von Euch mit Sicherheit ein tolles Erlebnis, zum Ersten Mal in die Schule zu gehen. Für andere, die schon in die zweite oder schon dritte Klasse kommen, ist es sicher auch spannend. Man kriegt vielleicht einen neuen Lehrer oder eine neue Lehrerin. Und man lernt mit Sicherheit neue Sachen. Für die, die morgen ganz neu mit der Schule beginnen, ist es, wie die großen immer sagen, ein ganz neuer Lebensabschnitt. Es freut mich, dass Ihr in die Schule gehen dürft. Und wenn ihr ein bisserl Freude in der Schule habt, dann ist es mit Sicherheit eine ganz schöne Zeit. Ihr habt lange und hoffentlich schöne Ferien gehabt und die Schule wird ganz bestimmt auch eine schöne Zeit in Eurem Leben werden. Ich wünsche Euch eine schöne Schulzeit! Euer Landrat von Rosenheim, Josef Neiderhell.“

Quelle: rosenheim24.de

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