Eine Kette für Gloria von Thurn und Taxis

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Stolz zeigt Gloria ihre Salvator-Kette

Regensburg - Mit der traditionellen Salvator-Kette haben die Königstreuen am Samstag in Regensburg Gloria von Thurn und Taxis geehrt.

Die 52-Jährige erhielt die Auszeichnung im Rahmen des Starkbierfests der Königstreuen auf der Verbrauchermesse Dona aus den Händen von Staatskanzleichef Thomas Kreuzer (CSU). Seit 2005 wird die Kette jedes Jahr an Personen verliehen, die besondere Leistungen für Kultur, Geschichtspflege und Brauchtum erbracht haben. „Sie sind ein Markenzeichen Bayerns“, sagte Kreuzer zu der Geehrten. Gloria von Thurn und Taxis engagiert sich nach eigenen Angaben besonders für den Erhalt und die Pflege des kulturellen Erbes der prominenten Regensburger Fürstenfamilie Thurn und Taxis.

Die Salvatorkette ist als Wanderauszeichnung gedacht, verbleibt jeweils für ein Jahr beim aktuellen Träger, der die Auszeichnung dann auch weitergibt. Demnach hätte in diesem Jahr Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) die Kette verleihen müssen, da er sie im Vorjahr erhielt. Bayerns Regierungschef war jedoch verhindert. Er ließ über Kreuzer ausrichten, dass er die Kette am liebsten nicht wieder hergeben hätte, weil sie ihm im vergangenen Jahr so viel Glück gebracht habe. Gloria von Thurn und Taxis kündigte an, das schwere Schmuckstück bei der nächsten Gelegenheit zu tragen - um damit „angeben“ zu können.

Bislang hatten ausschließlich CSU-Politiker die Kette erhalten. Erster Träger der Salvatorkette war 2005 Regensburgs Oberbürgermeister Hans Schaidinger. Weitere Träger der Auszeichnung waren unter anderen der frühere Parteichef der Christsozialen Erwin Huber und der ehemalige bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein.

dpa

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