Nach Unfall mit Todesfolge

Polizei findet Fahrzeug des Flüchtigen bei Ebersberg

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Ebersberg - Nach einem Unfall mit Todesfolge und anschließender Fahrerflucht hat die Polizei nun wohl das involvierte Unfallfahrzeug ausfindig machen können. Vom Fahrer fehlt jedoch bisher jede Spur.

Update, 27. August, 12.26 Uhr: Pressemeldung Polizei

Die Ermittlungen der Polizeiinspektion Poing zu dem tödlichen Verkehrsunfall, der sich am 25. August am Abend auf der St 2081 zwischen Anzing und Frotzhofen ereignete, dauern an. Ein 35-jähriger Mann aus dem Landkreis Ebersberg war nach einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und seinem Roller tödlich verletzt worden. Der Unfallverursacher flüchtete bislang unerkannt von der Unfallstelle.


Auf Grund von Zeugenhinweisen konnte am Montag, den 26. August, auf einem Parkplatz bei Schwaberwegen, Landkreis Ebersberg, ein stark beschädigter Audi A6 aufgefunden werden. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass es sich hier um das Fluchtfahrzeug handelt.

An dem abgestellten Fahrzeug fehlte ein am Unfallort sichergestelltes Kennzeichen. Weitere Umstände werden derzeit abgeklärt.


Die Polizeiinspektion Poing bittet weiter um sachdienliche Hinweise unter der Tel. 08121/9917-0.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Nord

UPDATE, 16.30 Uhr - Pressemeldung Polizei

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Am Sonntag, 25. August, gegen 21.20 Uhr ereignete sich auf der Staatsstraße 2081 zwischen Anzing und Frotzhofen ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine Person tödlich verletzt wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen war es zu einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Roller gekommen. 

Der 35-jährige Fahrer des Kleinkraftrades erlag trotz eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen.Spuren am Unfallort deuten auf einen Audi 100 (Erstzulassung 1995, eingetragene Farbe grau) als Verursacherfahrzeug hin. Der bislang unbekannte Fahrer entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle. Das Fahrzeug dürfte an der Front starke Beschädigungen aufweisen. Am Unfallort stellten die Beamten Teile der Beleuchtungsverglasung, des Kühlers sowie ein Kennzeichen sicher

Der Halter des Fahrzeuges mit einer Münchner Zulassung konnte bislang noch nicht angetroffen werden. Die Unfallaufnahme wurde durch die Polizeiinspektion Poing durchgeführt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft München II wurde zudem ein Gutachter hinzugezogen.

Pressemeldung Polizei Poing

UPDATE, 13.40 Uhr - Autofahrer lässt Sterbenden zurück

Schreckliche Szenen haben sich am Sonntagabend, 25. August, gegen 21.30 Uhr auf der Staatsstraße 2081 zwischen Anzing und Frotzhofen im Landkreis Ebersberg abgespielt: Nach einem schweren Verkehrsunfall mit einem Motorroller flüchtete der Fahrer eines Pkw mit seinem schwerbeschädigten Fahrzeug

Offenbar war der Wagen von hinten auf den Roller aufgefahren. Der Rollerfahrer wurde mehrere Meter weit in ein angrenzendes Feld geschleudert. Trotz Reanimationsversuchen des Rettungsdienstes starb der Mann noch am Unfallort. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Die Feuerwehren Anzing und Purfing sperrten die Staatsstraße für die mehrstündige Unfallaufnahme.

Tödlicher Rollerunfall zwischen Anzing und Frotzhofen

 © Thomas Gaulke
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UPDATE, 12.05 Uhr - Gutachten soll Klarheit bringen

Die genauen Umstände des schrecklichen Unfalls sollen nun durch ein Gutachten geklärt werden, das von der Staatsanwaltschaft in Auftrag gegeben wurde. Nach ersten Erkenntnissen dürfte der Motorradfahrer mit seiner Ducati jedoch in Richtung Hohenlinden unterwegs gewesen sein, als ihm ein Hyundai auf Höhe der Schafweide entgegenkam und ihm beim Linksabbiegen die Vorfahrt genommen haben dürfte.

Tödlicher Unfall zwischen Ebersberg und Hohenlinden

 © Thomas Gaulke
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Im Landkreis Ebersberg hat es am Wochenende übrigens noch einen zweiten tödlichen Verkehrsunfall gegeben. Bei Anzing kollidierten gegen 21.20 Uhr ein Audi und ein Rollerfahrer. Der Rollerfahrer (35) verstarb dabei noch am Unfallort. Besonders schlimm: Der Verursacher entfernte sich einfach von der Unfallstelle. Es wird vermutet, dass es sich bei dem (Flucht-)Auto um einen Audi 100 handelt, der stark beschädigt worden sein dürfte, wie unser Partnerportal merkur.de nun meldet.

Die Erstmeldung:

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Am 25. August befuhr ein 48-Jähriger aus dem südlichen Landkreis Ebersberg gegen 14.20 Uhr mit seinem Motorrad die Staatsstraße 2086 von Ebersberg in Richtung Hohenlinden. Ihm entgegen kam ein 79-Jähriger aus dem Landkreis Erding, welcher mit seinem Hyundai auf Höhe der Schafweide nach links abbiegen wollte.

Nach derzeitigen Ermittlungsstand nahm der Auto-Fahrer das Motorrad zu spät wahr, bog ab, worauf das Motorrad in die rechte Fahrzeugseite kollidierte. Der Motorradfahrer verstarb noch an der Unfallstelle, der Fahrer des Hyundai blieb unverletzt. Es entstand ein geschätzter Gesamtschaden von circa 45.000 Euro.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger zur Erstellung eines Gutachtens bestellt. Die St2086 musste zur Unfallaufnahme und Fahrzeugbergung von Ebersberg bis Hohenlinden bis circa 18.30 Uhr komplett gesperrt werden. Neben Polizei, Gutachter, Abschleppdienst, Notarzt, Rettungsdienst und -hubschrauber waren noch die freiwilligen Feuerwehren Ebersberg und Hohenlinden im Einsatz

Letztere sicherten die Unfallstelle ab und mussten wieder Mal den ein oder anderen uneinsichtigen Verkehrsteilnehmer den Sinn einer Verkehrssperrung nahe legen.

Pressemeldung der Polizeiinspektion Ebersberg

Quelle: rosenheim24.de

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