Ebay-Betrüger hinter Gittern

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Tittmoning - Nur weil es ein virtuelles Verbrechen ist, kommt man dafür trotzdem ins reale Gefängnis. Das musste jetzt auch ein 23-jähriger Ebay-Betrüger aus Tittmoning feststellen.

Die Masche des aus Sachsen-Anhalt stammenden Hartz-4-Empfängers war simpel. Er bot hochwertige Elektronik-Artikel zu äußerst günstigen Preisen an. Bilder, die er für seine "Schnäppchen-Angebote" benötigte, hatte er per Suchmaschine im Internet gesucht und gefunden.

Die jeweiligen Überweisungsbeträge ließ er sich auf eines seiner elf Bankkonten überweisen. Geliefert wurde nicht, die Geschädigten speiste der junge Mann in der Regel mit fadenscheinigen Ausreden ab.

Um seine Identität zu verschleiern, hatte der Betrüger 16 verschiedene Ebay-Konten unter sechs verschiedenen Namen angelegt. Zum Verhängnis wurde ihm ein kleiner Fehler im Zusammenhang mit seinen Bankkonten.

Bei der Durchsuchung der Wohnung stellten die Ermittler u. a. ein Laptop sicher, das der Beschuldigte für seine zahlreichen Betrügereien verwendet hatte. Dabei konnten nach Auswertung der rund 3000 DIN-A-4-Seiten umfassenden E-Mail-Datei weitere Straftaten festgestellt werden.

Es kam heraus, dass sich der Tittmoninger in zwei Fällen als Ingenieur bzw. Rechtsanwalt ausgegeben hatte, um bei den Kunden Vertrauen zu erwecken.

Die Geschädigten stammen aus dem gesamten Bundesgebiet, der Schaden liegt bei circa 11.000 Euro.

Der Täter zeigte sich nach anfänglichem Leugnen dann doch geständig, als ihm der Sachbearbeiter die umfangreichen, akribisch ermittelten Beweise vorgelegt hatte.

Pressemitteilung der Polizeiinspektion Laufen

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © pa

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