Gesetzesinitiative soll in den Bundesrat eingebracht werden

Daniela Ludwig zum geforderten Rauchverbot in Autos

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Daniela Ludwig
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Berlin/Rosenheim - Eine Initiative mehrerer Bundesländer fordert ein Rauchverbot in Autos. Die frisch gebackene Drogenbeauftragte der Bundesregierung und Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig aus Rosenheim äußert sich nun dazu.

Nordrhein-Westfalen, Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holsteinvwollen am Freitag, den 20. September, eine Gesetzesinitiative in den Bundesrat einbringen, demnach das Rauchen in Autos verboten werden soll. Zumindest wenn Schwangere oder Minderjährige mit im Fahrzeug sitzen. Geändert werden soll das Nichtraucherschutzgesetz. Bei Verstößen würden Bußgelder von 500 bis 3000 Euro drohen. „Der Bund muss endlich handeln und die entsprechenden Regelungen umsetzen“, fordert Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann.

Drogenbeauftragte der Bundesregierung aus Rosenheim äußert sich

Die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig ist seit 18. September neue Drogenbeauftragte der Bundesregierung und übernimmt damit ein Regierungsamt. Zum geforderten Rauchverbot in Fahrzeugen sagt sie: "Klar ist: Rauchen im Auto mit Kindern auf der Rückbank oder Schwangeren - das geht gar nicht! Ob ein Verbot gleich der richtige Weg ist, lässt sich diskutieren. Es geht aber um das Signal: Wer raucht, schadet nicht nur sich selbst, sondern auch anderen. Hier ist eine weitere Sensibilisierung notwendig. Es muss gelten: Motor an, Zigarette aus. Unsere Kampagne "Rauchfrei unterwegs" dient genau der Bewusstseinsschärfung und ich möchte sie flächendeckend ausweiten."

Quelle: rosenheim24.de

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