Irschenberg: Drei Unfälle und Fahrerflucht

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Irschenberg - Nachdem wegen einem ersten Unfall der linke Fahrstreifen der A8 gesperrt werden musste, krachte es kurz darauf genau dort wieder - ein Flüchtiger wird gesucht!

Am Donnerstag gegen 19.30 Uhr befuhr ein 52-jähriger Schlosser aus der Slowakei mit seinem BMW 330d die A8 in Fahrtrichtung Salzburg. Er war rund 800 Meter vor der Ausfahrt Irschenberg auf dem linken Fahrtsteifen unterwegs, als er auf der regennassen Fahrbahn die Kontrolle über sein Auto verlor und in die Mittelleitplanke krachte. Er schaffte es noch, sein erheblich beschädigtes Fahrzeug vom linken Fahrstreifen in eine Pannenbuch am rechten Fahrstreifen zu steuern.

Auf der Fahrbahn blieb aber die komplette Stoßstange und der Kühler liegen. Über diese Fahrzeugteile fuhr ein 50-jähriger Angestellter aus Neubeuern mit seinem Audi und beschädigte sich dabei den Unterboden. Personen wurden nicht verletzt. An den Alt-Fahrzeugen und der Mittelleitplanke entstand Sachschaden in Höhe von rund 8.000 Euro.

An der Unfallstelle lief Kühlflüssigkeit aus, die von Mitarbeitern der Autobahnmeisterei gebunden werden musste. Dazu wurde der linke Fahrstreifen über einen Zeitraum von gut zwei Stunden gesperrt.

Noch während der Fahrstreifen gesperrt war und gereinigt wurde, passierte kurz vor dem Sicherungsfahrzeug der Autobahnmeisterei um 21 Uhr der nächste Verkehrsunfall. 

Ein 23-jähriger Münchner BMW-Mitarbeiter befuhr mit seinem BMW den linken Fahrstreifen und überholte einen 43-jährigen Zeugen aus Remseck (Kreis Ludwigsburg) mit seinem Fiat. Der Zeuge gab an, dass er mit rund 70 - 80 km/h auf dem mittleren Fahrstreifen unterwegs gewesen und mit etwa 100 km/h vom Münchner überholt worden sei. Der Münchner sei dann gut vor dem gesperrten Fahrstreifen nach rechts vor ihn gewechselt.

Von hinten kam dann ein Audi Avant angerast, der den Zeugen und den Münchner überholte, im letzten Moment vor dem Sicherungsfahrzeug auf den mittleren Fahrstreifen wechselte und den Münchner schnitt. Der habe eine extreme Ausweichlenkung machen müssen, hat dabei die Kontrolle über seinen BMW verloren und ist mehrfach an die Mittelleitplanke geschlagen.

Der dunkle Avant mit dem österreichischen Teilkennzeichen „SZ“ sei geflüchtet. Der Zeuge aus Rembeck blieb stehen und leistete Erste Hilfe. Der Münchner erlitt erhebliche Prellungen und musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus Agatharied gebracht werden. Am BMW entstand Sachschaden in Höhe rund 10.000 Euro.

Die Autobahnpolizei Holzkirchen bittet etwaige Unfallzeugen, die Angaben zum Fluchtfahrzeug machen können, sich unter der Rufnummer 08024/90730 zu melden.

Pressemitteilung Autobahnpolizeistation Holzkirchen

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © gbf

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