Felix Daxenberger: "Es geht aufwärts!"

Waging - Sepp Daxenberger starb vor genau einem Jahr. Nur wenige Tage nach seiner Frau Gertraud. Sohn Felix (21) erzählt, wie die Familie ihr Schicksal seitdem meistert. **NEU: Video** 

Genau vor einem Jahr erlag der bekannte und äußerst beliebte Grünen-Politiker Sepp Daxenberger im Alter von nur 48 Jahren einem Krebsleiden. Nur drei Tage zuvor starb seine Frau Gertraud mit nur 49 Jahren, ebenfalls an Krebs.

Sepp und Gertraud hinterließen drei Söhne: Benedikt (13), Kilian (18) und Felix (21). Felix Daxenberger hat den Bauernhof von seinem Vater geerbt. Zusammen mit den Großeltern meistern die Söhne ihr Schicksal.

Bilder von der Trauerfeier

Trauerfeier für Sepp Daxenberger

"Sehr schwierige Zeiten"

"Die erste Zeit nach dem Tod unserer Eltern war natürlich sehr schwierig für die ganze Familie", erzählt Felix Daxenberger. "Es kam für uns sehr plötzlich, dass beide starben, das hat uns hart getroffen. Die schwierigsten Zeiten kamen nach der Beerdigung und um Weihnachten. Da merkt man dann wieder, dass wirklich was fehlt."

Im "normalen" Leben zurück

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Mittlerweile hat die Familie aber wieder in das Leben zurückgefunden. "Seit dem Jahreswechsel ging es stets aufwärts. Natürlich denken meine Brüder und ich oft an unsere Eltern. Besonders beim Jüngsten hat man in den letzten Tagen gemerkt, dass er viel darüber nachdenkt. Aber es geht ja weiter, man muss das Beste aus der Situation und dem Leben machen."

Auch die Herausforderung, den Hof zu bewirtschaften meistert Felix zusammen mit der Familie. "Es gibt viel zu tun, aber wir helfen alle zusammen", so der Hoferbe. "Die Großeltern sind eine große Stütze und auch von den Nachbarn und Verwandten bekommen wir viel Hilfe."

Für die Zukunft hat sich Felix einiges vorgenommen. Das Studium der Forstwissenschaften hat er zunächst abgebrochen, weil ihm der Stoff zu "trocken" war. Demnächst beginnt er eine Ausbildung zum Landschaftsgärtner - auch weil er dann noch öfter am Hof arbeiten kann. "Die Ausbildung will ich erst einmal so gut wie möglich zu Ende bringen. Mal schauen, was dann in der Zukunft kommt."

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © tj/dpa

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