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TIERISCHER "WIEDERHOLUNGSTÄTER" IN WEILHEIM

Dackel zum vierten Mal aus Dachsbau befreit - Feuerwehr: "Uns fehlen die Worte"

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Weilheim - Die Weilheimer Feuerwehr ist sprachlos: Bereits zum vierten Mal in Folge steckte ein Dackel in ein und demselben Dachsbau. Ein beherzter Griff eines Florianjüngers brachte schließlich die Rettung.

"Unser "Wiederholungstäter" ist wieder rückfällig geworden" - so beginnt der Facebook-Post der Weilheimer Feuerwehr. Bereits zum vierten Mal mussten die Retter in Weilheim einen Dackel aus demselben Dachsbau befreien. Allein 2017 steckte der Hund dreimal in dem unterirdischen Gang fest. Beim dritten Mal war es besonders schlimm. Gut drei Stunden schaufelten und baggerten die Feuerwehrler bei gut 30 Grad den rund 100 Quadratmeter großen Dachsbau teils aus, um den tierischen Wiederholungstäter zu befreien.

Diesmal kein Bagger notwendig

"Uns fehlen die Worte" kommentierte Stefan Herbst von der Freiwilligen Feuerwehr gegenüber dem Bayerischen Rundfunk den jüngsten Einsatz. Schon damals hätten er und seine Kollegen dem Frauchen nahegelegt, sich mit dem Hund eine andere Gassiroute zu suchen.

Der Einsatz fand bereits Ende Mai statt und ging diesmal offenbar recht schnell. Nachdem der Dackel freiwillig nicht aus dem Bau kam, holte ihn Herbst mit einem beherzten Griff kurzerhand zurück ans Tageslicht. Ein Bagger wie 2017 war nicht notwendig.

"Der Hund kann nichts dafür"

Herbst appellierte im Gespräch mit dem BR erneut an das Frauchen des Dackels: Sie solle sich bitte endlich einen anderen Spazierweg suchen. Der Halterin sei der Vorfall sehr unangenehm gewesen. "Der Hund kann nichts dafür, der folgt nur seinem Jagdtrieb", sagte Herbst. 

Für das Verhalten der Frau fehle ihm jedoch jegliches Verständnis. Beim nächsten Mal müsse sie ihren Hund von einer privaten Baufirma ausgraben lassen, sagte der Feuerwehrmann. Das käme ihr dann teuer zu stehen.

mh

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