Wert liege über 300.000 Euro

"Chiemsee-Gral" wird meistbietend verscherbelt

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„Das Gold stammt nicht von dieser Welt. Falls doch, dann hat es seinen Ursprung in einer geheimnisvollen Mine im Nildelta, nur dort wird Gold von solcher Reinheit geschürft", behauptete der verurteilte Vorbesitzer Marcel W.

Seebruch/St. Gallen - Der Goldkessel aus dem Chiemsee wird derzeit im Konkursamt im Kanton St. Gallen zum Kauf angeboten. Interessenten gebe es viele.

Wie das Oberbayerische Volksblatt am Mittwoch berichtet, wird der sogenannte "Chiemsee-Gral" im Konkursamt angeboten. Ein Taucher fand den Goldkessel 2001 bei Arlaching. Der Materialwert liege bei über 300.000 Euro.

Der letzte Besitzer des "Chiemsee-Grals", der 61-jährige Marcel W., wurde im Jahr 2012 zu dreieinhalb Jahren Gefängnis und elf Millionen Euro Geldbuße wegen Betrugs bestraft. Er hatte den Kessel 2005 erworben und versuchte dann mit ihm ein Vermögen zu machen. 38 Anleger fielen auf sein Märchen herein, bei dem Kessel handle es sich um den echten "Heiligen Gral". Dabei wird er auf die erste Hälfte des vergangenen Jahrhunderts geschätzt. Nun wollen die Anleger mit der Versteigerung zumindest ein Teil ihres Geldes zurückbekommen.

Lesen Sie den ausführlichen Artikel in Ihrer OVB-Heimatzeitung oder hier auf ovb-online.de

Quelle: chiemgau24.de

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