Ist die Mückenplage doch nicht so wild?

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Mückenplage am Chiemsee?
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Chiemsee – Eine regelrechte Mückenplage wurde nach dem Hochwasser in vielen Gemeinden befürchtet. Gab es eine? Wo sind die Mücken am aggressivsten? Stimmen Sie ab!

Ein regelrechtes Summkonzert abertausender Mücken wurde nach dem Hochwasser an den heimischen Seen erwartet – vor allem am Chiemsee, dessen Pegelstand beim Hochwasser zum Beispiel von normalen 65 cm in Seebruck auf 2,40 m stieg.

Seine Aussagen beruhen jedoch nicht nur auf Gefühlen, sondern auch auf Untersuchungen, die kurz nach dem Hochwasser am Chiemsee vorgenommen wurden. Dabei wurden 18 Lockstoff-Fallen aufgestellt, um die Menge, Art und Geschlecht der Mücken bestimmen zu können. Die Untersuchungen zeigten, dass es kurz nach dem Hochwasser mehr Mücken gegeben habe, mittlerweile sei der Anstieg aber wieder abgeflaut, sagt Mayer.

Und das ohne den Einsatz von dem Mücken-Bekämpfungsmittel BTI (Bacillus thuringiensis israelensis). Hier handelt es sich um ein Bakterium, das den Verdauungstrakt der Mückenlarve schädigt. Dieses wird in einem Eisgranulat mit einem Hubschrauber über dem Überschwemmungsgebiet ausgebracht.

In diesem Jahr sei das jedoch nicht möglich gewesen, weil die überschwemmte Fläche zu groß gewesen sei, erklärt Mayer weiter. Sollte der Pegel des Chiemsees jedoch noch einmal kräftig ansteigen, dann kommt das BTI doch noch zum Einsatz. Voraussetzung: Der Pegelstand muss über 1,05 m steigen und die Mücken müssen sich im Larvenstadium befinden.

Quelle: chiemgau24.de

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