Kommunalwahl 2014 in Schechen

"Bussi-Schorschi" und die Politik

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Georg Weiss wird seriös: Endspurt in der Bürgermeisterwahl
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Schechen - Georg Weiss, besser bekannt als Bussi-Schorschi, meint es ernst. Der Unternehmer und Promi-Flüsterer ruft zur Unterstützung auf und äußert sich zu seiner markanten Brille.

80 Unterschriften, soviele Unterstützer braucht Georg Weiss, um am 16. März bei der Kommunalwahl überhaupt antreten zu können. Keine allzu schwere Aufgabe, möchte man meinen. Doch anscheinend tut sich "Bussi-Schorschi" damit schwerer als geplant. Aktuell haben noch nicht genug "Bussi-Unterstützer" ihren Servus in der Gemeinde Schechen in die Unterstützungslisten der "Engagierten Bürger für Schechen" eingetragen.

Georg Weiss braucht also noch weitere Helfer, um den Kampf gegen Bürgermeister Hans Holzmeier auf politischer Ebene aufnehmen zu können. Und selbst der Bürgermeister zeigt sich ernsthaft überrascht, dass Weiss die Unterschriften noch nicht zusammen hat. Man sollte meinen, dass Herr Weiss aufgrund seines hohen Bekanntheitsgrades leicht über diese Hürde springen könnte, so der amtierende Bürgermeister Holzmeier. Er wolle weiter abwarten, bis die Frist zum Eintragen in die Listen am 3. Februar abgelaufen sei. Erst dann könne man mit Sicherheit sagen, ob es in der Gemeinde einen weiteren Kandidaten für den Posten des Bürgermeisters gebe und auch erst dann werde man sich politisch zum Gegenkandidaten äußern.

Die bekannte Brille: Markenzeichen oder Marketing-Gag?

"Bis jetzt habe ich tolle Resonanz erhalten, jetzt müssen die Leute nur noch in die Gemeinde gehen, im Erdgeschoß im ersten Raum auf der rechten Seite. Dort liegen die Listen aus." Jetzt gilt es die Resonanz einfach umzusetzen.

Auf die Frage, ob er den Wahlkampf mit oder ohne seine markante, weiße Brille betreiben wolle, erwiderte Georg Weiss: "Beides! Wenn einer ein Problem damit hat, dann kann ich sie auch runter nehmen. Ich habe aber auch schon gehört, dass ich ohne seriöser wirke.

Aber selbst wenn es mit den restlichen Unterschriften auf den Unterstützungslisten nicht klappen sollte, sieht der amtierende Bürgermeister der Gemeinde Schechen noch eine Chance für Georg Weiss. Wenn in einer Gemeinde nur ein Wahlvorschlag zum Amt des Bürgermeisters feststeht, gäbe es auf jedem Wahlzettel neben dem Wahlvorschlag eine leere Zeile. Hier könne jeder Bürger den Namen eintragen, den er für das Amt als geeigneter ansehe.

Update, 16.1.2014, 8:50 Uhr - Hinweis der Redaktion: Das in den Kommentaren genannte Voting wurde entfernt. 

Quelle: rosenheim24.de

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