Weitere Kontrollen wahrscheinlich

Bundespolizei entdeckt 30 Afrikaner auf Güterzug bei Raubling

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Nur mit Mühe gelang es den Bundespolizisten, die Afrikaner von den Güterwaggons zu holen.
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Raubling - Die Bundespolizei hat am Donnerstag bei Kontrollen des Güterverkehrs in Raubling 30 Personen auf nur einem Güterzug entdeckt. Die afrikanischen Männer hatten sich unter Sattelaufliegern und in aufgeschlitzten Planenanhängern versteckt. 

Nur mit Mühe gelang es den Bundespolizisten, die Afrikaner von den Güterwaggons zu holen. Einige der jungen Männer hielten sich an den Aufliegern fest und kamen den polizeilichen Anweisungen erst nach mehrfacher Aufforderung nach. Keiner der Migranten verfügte über die erforderlichen Einreisepapiere. Alle Personen wurden für die anschließenden grenzpolizeilichen Maßnahmen zur Dienststelle der Rosenheimer Bundespolizei gebracht.

Dieser Großaufgriff unterstreicht einmal mehr die Notwendigkeit der derzeitigen Kontrollaktionen. Zur Abwehr der Lebensgefahr in die sich die Flüchtlinge begeben muss weiterhin mit Schwerpunkteinsätzen im Güterverkehr gerechnet werden. Die Bundespolizei bittet die Bevölkerung daher um Verständnis. Alle beteiligten Stellen sind bemüht, die Einschränkungen für Pendler und andere Bahnreisende so gering wie möglich zu halten.

Bereits in der Vergangenheit hat die Rosenheimer Bundespolizei immer wieder Flüchtlinge entdeckt, die auf Güterzügen versteckt, einreisen wollen. Zuletzt am 9. August bei einer Kontrolle bei Raubling.

mh/Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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