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880 m² für die Bundespolizei

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"Mehr Personal und eine richtige Dienststelle für das Revier Freilassing", ist die Forderung von Josef Scheuring.

Bad Reichenhall - Seit der Strukturreform der Bundespolizei sind über drei Jahre vergangen. Jetzt stellt die Gewerkschaft der Polizei Forderungen für die Region.

Das Revier Freilassing, das der Inspektion Rosenheim unterstellt ist, residiert seit der Reform in provisorischen Räumen. Ein Teil am Freilassinger Bahnhof, ein Teil in Bad Reichenhall in der Poststraße. Die insgesamt 70 Beamten sind für die grenzpolizeilichen, die bahnpolizeilichen und die Luftsicherheitsaufgaben zuständig. Einen Teil dieser Aufgaben müssen sie zur Bayerischen Polizei auslagern. "Die Bayerische Polizei übernimmt für uns beispielsweise die Sachbearbeitung hier in Freilassing", erklärt Josef Scheuring, der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei/Bundespolizei. "Das muss mittelfristig wieder von der Bundespolizei übernommen werden."

Dafür brauche man aber auch mehr Personal und die Rahmenbedingungen insgesamt, so Scheurig weiter. "Wir brauchen Räumlichkeiten, wir brauchen ein vernünftiges Dienstgebäude auch hier für das Revier Freilassing", ist die klare Forderung. Ein Revier mit den notwendigen Sicherheitseinrichtungen und den erforderlichen Räumen auch für die Inhaftierung von Festgenommenen. In Freilassing gebe es die Möglichkeit, ist sich Scheurig sicher. Ob mieten, kaufen oder neubauen spiele keine Rolle. Es müsse einfach passieren.

Das gleiche gilt offenbar für mehr Personal. Derzeit seien 400 Polizisten für 670 Kilomerter Grenzsicherung (von Lindau bis Tittmoning) zuständig, zeigt Scheurig die Situation auf. "Das ist einfach zu wenig. Wenn zwei Aufgriffe in einem Revier sind, haben wir keinen Polizisten mehr draußen auf der Straße. Um die notwendigen Aufgaben zu machen, brauchen wir 200 Polizisten mehr für die Inspektion Rosenheim."

Die Gewerkschaft der Polizei will den Besuch des Bundesinnenministers Hans-Peter Friedrich am Donnerstag in der Direktion München und der Inspektion Rosenheim nutzen, um diese Probleme anzusprechen. "Der Minister zeigt mit seinem Besuch, dass ihm diese Aufgabe wichtig ist." Immerhin entstehe in Passau ein neues, 880 m² großes Dienstgebäude. Dort habe eine ähnlich schwierige Situation wie im Revier Freilassing geherrscht. "Deshalb gehe ich davon aus, dass er auch hier positive Entscheidungen treffen wird", blickt Scheuring optimistisch in die Zukunft.

cz

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