Schlachtabfälle auf der Inntalautobahn

Brannenburg - Auf der Inntalautobahn hat ein Lastwagen am Mittwochmittag seine Ladung verloren. Und diese brachten auch ein echtes Geruchsproblem mit sich!

Auf der Inntalautobahn A93 in Fahrtrichtung Kufstein hat ein österreichischer Lkw am Mittwochmittag seine Ladung verloren. Auf Höhe der Ausfahrt Brannenburg liegen nun Schlachtabfälle auf der Fahrbahn.

Der 33-jährige Fahrer, der nach Mailand unterwegs war, musste nach Angaben der Polizei plötzlich stark abbremsen, da ein anderer Lkw nur dicht vor ihm die Autobahn an der Anschlussstelle Brannenburg befuhr. Die Ladung, bestehend aus Schlachtabfällen, schwappte daraufhin in Richtung des Fahrerhauses: zum Teil fielen die Abfälle über etliche Meter auf zwei Fahrbahnen der Inntalautobahn, zum Teil zwischen Bordwand und Plane auf das Zugfahrzeug. Nach Informationen der Verkehrspolizei soll die Zugmaschine von den Fleisch- und Fettteilen gänzlich eingehüllt worden sein.

Schlachtabfälle auf der Autobahn verloren

Nach Angaben von der Unfallstelle enstand aufgrund der verwesenden Abfälle auf der warmen Fahrbahn auch ein Geruchsproblem für die Einsatzkräfte.

Vor Ort waren die Feuerwehren aus Pfraundorf und Degerndorf, die einen Lader des THW angefordert hatten. Das Technische Hilfswerk rückte schließlich mit Spezialgerät und -ausrüstung an, um die Autobahn und den Lkw zu reinigen.

Die Reinigungsarbeiten dauerten über Stunden.

Verletzt wurde bei dem Unfall niemand, die Polizei sucht nun nach dem flüchtigen Lkw-Fahrer, der zu knapp vor dem Unfalllaster auf die Autobahn scherte.

Momentan wird von einem Sachschaden in Höhe von 50.000 Euro ausgegangen.

Aktuelle Verkehrsmeldungen

Die Unfallstelle war gegen 16.30 Uhr geräumt. Die Stauungen lösten nur langsam auf. Ab Reischenhart wurde eine Umleitung über die U6 und U4 eingerichtet. Die örtlichen Landstraßen waren stark überlastet.

Von der Polizei wurde ein Gutachter hinzugezogen, da es fraglich ist, ob der Lkw überhaupt geeignet war, die Ladung ordnungsgemäß zu transportieren.

Die Ladung war zur Weiterverarbeitung in der Kosmetikindustrie bestimmt.

Quelle: rosenheim24.de

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