Gutachten untersuchte Strahlenbelastung

Doch Tetrafunk-Standort bei der Bergstation?

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Samerberg - Eigentlich wurde eine Tetrafunk-Station an der Bergstation der Hochriesbahn schon ausgeschlossen. Ein Gutachten bringt sie aber wieder ins Spiel!

Die topografische Lage im Bereich Hochries gilt als ideal für den eine Tetrafunk-Sendeanlage. Ein Immissionsgutachten, das von der Gemeinde Samerberg in Auftrag gegeben wurde, untersuchte nun mögliche Standorte nach Strahlenbelastung für die Bürger im Tal. Das Ergebnis: Die Bergstation der Hochriesbahn wäre der beste Standort.

Das wurde jetzt in einer Sondersitzung des Gemeinderats vorgestellt, berichtet das OVB. Eigentlich war dieser Standort aber schon von der Gemeinde und der Sektion Rosenheim des Alpenvereins als Gesellschafter für den Behördenfunk ausgeschlossen worden. Nun ist unklar, wie der Gemeinderat mit dem Gutachten umgehen wird.

Als Alternative zur Bergstation wäre ein Areal rund 20 bis 30 Meter entfernt von der Gipfelhütte möglich - auf Frasdorfer Gemeindegebiet im Staatsforst. Hier müsste aber ein neuer Masten gebaut und damit in die Landschaft eingegriffen werden. Belastet von einem solchen Masten würde die Gipfelhütte mit den Wirtsleuten und Personal, die ganzjährigen da oben sind.

Widerstand besonders in Bayern

Rund 4000 der geplanten 4300 BOS-Standorte in Deutschland wurden bereits errichtet. Schlusslicht ist Bayern, wo es intensiven lokalen Widerstand gibt.

Lesen Sie den ausführlichen Artikel in Ihrer OVB-Heimatzeitung oder hier auf ovb-online.de

Quelle: rosenheim24.de

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