Bombenfund in Straubing: ICE-Strecke gesperrt

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Straubing - Eine Fliegerbombe hat in Niederbayern die Sperrung der ICE-Strecke nach Wien verursacht. Die Bombe war am Mittwochmorgen bei Bauarbeiten in Straubing entdeckt worden.

 Am späten Mittag sei der Zünder des 250 Kilogramm schweren Blindgängers gesichert worden, sagte ein Polizeisprecher. Anschließend sollte die Bombe zu einem Sprengplatz nach Ingolstadt gebracht werden, um dort kontrolliert gesprengt zu werden. Insgesamt mussten 13 Wohn- und Geschäftshäuser evakuiert werden.

Eine Nebenlinie nach Bogen und die Bahn-Fernverkehrsstrecke über Passau nach Österreich musste gesperrt werden. Ein ICE habe in Straubing anhalten müssen, sagte ein Bahnsprecher. “Die Reisenden werden mit Bussen nach Passau gebracht.“ Zwei weitere ICE wurden rechtzeitig in Regensburg über Landshut und Plattling umgeleitet. Für die Reisenden bedeutete dies eine Verspätung von etwa einer Stunde. Der ICE fährt alle zwei Stunden Richtung Wien.

“Eine komplette Entschärfung war nach Angaben des Sprengmeisters nicht möglich. Daher musste die Bombe geborgen und nach Ingolstadt gebracht werden“, sagte ein Polizeisprecher. Um 14.00 Uhr waren sämtliche Sperrungen aufgehoben und die Bewohner konnten wieder in ihre Häuser. Bereits vor einem Jahr war etwa 300 Meter von dem jetzigen Fundort entfernt eine Fliegerbombe entdeckt und entschärft worden.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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