BOB-Chef stellt sich Fragen der Pendler

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Rosenheim - 2013 übernimmt Veolia die Bahnstrecke München-Salzburg. Viele Bahnreisende sind noch skeptisch. Wir haben Heino Seeger, Chef der BOB, mit ihren Fragen konfrontiert.

Bald ist es soweit: Bereits im Dezember 2013 wird die Bayerische Oberlandbahn (BOB) die Strecke von München nach Salzburg von der DB-Regio übernehmen. Aber viele Bahnreisende und Pendler sind noch skeptisch, was den neuen Betreiber angeht. Wir haben Passanten am Rosenheimer Bahnhof nach ihren Wünschen und Befürchtungen zur Übernahme des Streckenabschnitts befragt:

Heino Seeger.

Heino Seeger, Chef der Bayerischen Oberlandbahn, stellte sich jetzt den Fragen der Pendler und verspricht: "In puncto Pünktlichkeit ist es unser Ziel, den Kunden immer pünktliche und auch saubere Züge auf der Strecke zwischen München und Salzburg zu bieten."

Doch wie will es die BOB schaffen, den Verspätungen und Ausfällen im Zugverkehr entgegen zu wirken? "So unpünktlich ist die DB jetzt ja auch nicht. Wir sind natürlich ebenfalls  den normalen Einflüssen von Außen auf den Eisenbahnverkehr ausgesetzt. Aber wir können in Störungsfällen schneller reagieren, weil wir unsere Netzkoordination vor Ort haben," so Seeger.

Und auch im Bezug auf die befürchtete Entlassungswelle konnte Seeger Entwarnung geben. "Wir bieten den Lokführern an, zu uns zu wechseln. Es ist wichtig und sozialverträglich, dass die Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze an der Strecke behalten."

Einen Wermutstropfen gab es aber dann doch noch: "Die Preise auf der Strecke bleiben so, wie sie sind. Außerdem hat die 'DB-Regio Vertrieb' die Preisgestalltung in der Hand, so dass wir überhaupt keinen Einfluss darauf haben."

Patrick Steinke

Das ausführliche Video-Interview mit Heino Seeger folgt.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © cs

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