Erneute Bluttat in Eggenfelden

Messerstecher soll in die Psychiatrie eingeliefert werden

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Eggenfelden - Am Freitag kam es um kurz vor 10 Uhr zu einer tätlichen Auseinandersetzung in dem Alten- und Pflegeheim "Pater Weiß". Ein 51-jähriger Heimbewohner attackierte eine Führungskraft des Heims mit einem Messer. Dabei verletzte er die Frau tödlich. Wie es scheint soll der demente Rollstuhlfahrer nun in die Psychiatrie eingewiesen werden. 

Laut Informationen von tz.de rammte der an Demenz erkrankte Mann der erfahrenen Sozialmanagerin ohne Vorwarnung ein Küchenmesser von hinten in den Rücken. Trotz umgehender ärztlicher Versorgung verstarb die alleinstehende Frau noch vor Ort. Ursache für die Attacke des im Rollstuhl sitzende Patient soll die Aufforderung zum Aufräumen seines Zimmers gewesen sein.

Der Tatverdächtige wurde nach dem polizeilichen Verhör in Passau am Samstag dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Landshut vorgeführt. Nach tz-Informationen stand eine Einweisung des 51-Jährigen in die Psychiatrie im Raum.

Nicht nur Mitarbeiter, sondern vor allem auch Bewohner des Stifts sind zu tief betroffen. "Frau K. hinterlässt bei uns eine große menschliche und berufliche Lücke“, sagte Geschäftsführer Florian Pichl­mayr (42), gegenüber tz.de. "Sie war unser Engel", so der Tenor unter den Senioren. 

Es ist bereits der zweite Mord in der Gemeinde in kurzer Zeit. Bei einem Streit in einer Asylunterkunft kam vor zwei Wochen ein 28-Jähriger ums Leben. Es soll sich um einen Racheakt nach einer Vergewaltigung gehandelt haben, der Täter schnitt seinem Opfer den Penis ab.

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Quelle: rosenheim24.de

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