Das Aus für die Riesending-Schachthöhle!

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Die Riesending-Schachthöhle soll gesperrt werden.
  • schließen

Bischofswiesen - Der Medienhype um den verunglückten Höhlenforscher bereitet den Behörden Kopfzerbrechen. Um mögliche Folgeeinsätze zu verhindern, wird die Riesending-Höhle geschlossen:

Am 8. Juni verunglückte der Höhlenforscher Johann Westhauser in der Riesending-Schachthöhle. Seitdem ist die Rettungsaktion in der 1.148 Meter tiefen Höhle, die ein Gangsystem mit einer Länge von 19,2 Kilometern aufweisen kann, nicht mehr aus den Nachrichten wegzudenken. Aber gerade die starke Medienpräsenz bereitet der Polizei und der Bergwacht Bayern Kopfzerbrechen.

LIVE-Ticker zur Rettung:

Deswegen luden sie den Bund Naturschutz, Höhlenforschungsteams, das Landratsamt und den Gemeindevertreter von Bischofswiesen, Thomas Weber, zu einer Besprechung ein. Zentrales Thema: Soll die Riesending-Schachthöhle gesperrt werden?

Auf Nachfrage von bgland24.de erklärte Thomas Weber, 1. Bürgermeister der Gemeinde Bischofswiesen, weshalb sich die Gesprächspartner auf eine unverzügliche Sperrung der Schachthöhle am Untersberg geeinigt haben:

"Die Gefahr von Folgeeinsätzen in der Riesending-Schachthöhle ist einfach zu groß. Die extreme Öffentlichkeitszugänglichkeit hat zu dem Antrag auf Sperrung der Höhle geführt."

Momentan wird eine Verordnung verfasst, die nächste Woche im Gemeinderat erlassen werden muss. An einem geeigneten Verschlussmechanismus für die Riesending-Schachthöhle wird parallel gearbeitet.

Bilder der Rettungsaktion am Untersberg

Bilder von der Rettungsaktion an der Riesending-Schachthöhle am Untersberg

Quelle: BGland24.de

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser