BEWÄHRUNGSSTRAFE FÜR verheirateten KIEFERSFELDENER

Bei Sex-Chats: 13-Jährigem Geld für schlüpfrige Bilder versprochen

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Rosenheim/Kiefersfelden - Der 40-Jährige hatte über Monate hinweg in einem Chatroom eines Online-Games mehr als 33-mal sexualisierte Unterhaltungen mit dem Opfer geführt. Deswegen musste er sich nun vor Gericht verantworten:

Der verheiratete Mann aus Kiefersfelden hatte über Monate im Chatroom eines Online-Spiels und auch per WhatsApp mit einem 13-Jährigen in 33 Fällen sexualisierte Unterhaltungen geführt und den Buben dabei mehrmals aufgefordert, ihm Bilder von seinem Penis zu schicken. Und das, obwohl der verheiratete Mann über das Alter des Jungen Bescheid wusste. Er räumte ein, das Alter des Jungen gekannt zu haben, „aber ich habe es verdrängt“.

Im Chatverlauf ab Mai 2015 bezeichnete er ihn als „Süßer“, „Schatzilein“, "kleine Prinzessin" oder schrieb: „Ich vermisse dich“ etc. Neben spielbetreffenden Themen drehte sich die Unterhaltung häufig um die Länge und die Beschaffenheit des Geschlechtsteils. Laut OVB soll der Familienvater den Buben mehrmals aufgefordert haben, sexuelle Handlungen an sich vorzunehmen und Fotos davon zu schicken.

Nach längerem Überreden hatte der Bub dem Angeklagten die gewünschten Nacktbilder geschickt, und der Angeklagte erwiderte, dass er ihn „reallife“ sehen wolle. Ein geplantes Treffen der beiden bekam die Mutter des Opfers mit und verständigte sofort die Polizei, so die OVB-Heimatzeitung am Freitag.

Das Schöffengericht Rosenheim verurteilte den Kiefersfeldener wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten sowie zu 3000 Euro Schadenswiedergutmachung.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf ovb-online.de oder in Ihrer gedruckten OVB-Heimatzeitung.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / Britta Peders

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