2100 Euro beim Online-Banking verloren

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Rohrdorf - Eine falsche Gutschrift auf dem Konto. Die Bank bittet vermeintlich darum, den Betrag zurück zu überweisen - aber es war Manipulation und das Geld ist weg! 

Dies ist nun einem Mann aus Rohrdorf widerfahren: Dietmar G. nutze gerne die Möglichkeit des Online-Bankings. Bis zum 14. Februar. Da wurde er Opfer eines raffinierten Trojaners, also einer Spionage-Software. 2100 Euro sind nun weg und die Polizei macht ihm keine Hoffnungen, den Tätern auf die Spur kommen zu können, berichtet das Oberbayerische Volksblatt am Donnerstag.

Wie konnte das passieren?

Als er sich auf der Internetseite seiner Bank einloggte, sah G. einen Hinweis auf dem Bildschirm: "Ihnen wurde fälschlicherweise ein Betrag über 2100 Euro gutgeschrieben. Wir empfehlen eine direkte Rücküberweisung."

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Tatsächlich zeigte der Kontostand an, dass 2100 Euro gutschrieben wurden. Es sah also alles so aus, als wenn der Hinweis tatsächlich von seiner Bank stammte. So überwies er den Betrag auf das angegebene Konto. "Ich wollte die Sache schnell aus der Welt schaffen", erklärte Dietmar G. der Heimatzeitung.

Nur: Am nächsten Tag war alles ganz anders! Plötzlich war von der vorherigen Gutschrift nichts mehr zu sehen, nur die vermeintliche "Rücküberweisung" wurde angezeigt. Der Trojaner hatte den wahren Kontostand also zuvor manipuliert! Das Zielkonto der Überweisung wurde nur wenige Stunden nach der Überweisung leergeräumt. Das Geld konnte seine Bank also nicht wieder zurückholen.

Dietmar G. hat sich nun vom Online-Banking verabschiedet und will wieder Überweisungsformulare nutzen...

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Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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