Volksbegehren: Neue Zahlen aus der Region

Landkreis - Zur "Halbzeit" des Volksbegehrens gegen Studiengebühren fehlten noch 500.000 Stimmen. Nach einem mühsamen Start unterschreiben in unserer Region immer mehr Bürger.

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Pro und Contra-Diskussion an der Hochschule Rosenheim

Wie die Initiatoren des Volksbegehrens mitteilten, haben zur Halbzeit am Donnerstag rund 4,3 Prozent der bayerischen Wahlberechtigten teilgenommen. Somit fehlen bislang rund 500.000 Stimmen. Bis zum 30. Januar müssen 10% der Wahlberechtigten das Volksbegehren unterstützen, sonst scheitert die Initiative.

UPDATE 13 Uhr: Immer mehr Unterstützer 

Beteiligungen in den Gemeinden im Landkreis Rosenheim bis Donnerstag:

Tabelle

Neue Zahlen am Freitag zeigen, dass sich auch in unserer Region immer mehr Unterstützer des Volksbegehrens finden.

Das Landratsamt Rosenheim teilte mit, dass sich im Landkreis bis einschließlich Donnerstag 5,48 Prozent der Stimmberechtigten eingetragen haben.

Das "Rosenheimer Bündnis gegen Studiengebühren" meldet nun über seine Facebook-Präsenz, dass in Wasserburg bereits 7,53 Prozent unterschrieben hätten. Mittlerweile haben sich demnach auch in Rosenheim immerhin 4,3 Prozent am Volksbegehren beteiligt.

In Riedering seien es jetzt schon sechs Prozent, teilte der SPD-Bundestagskandidat Abuzar Erdogan mit. Zur Halbzeit hatten zudem in Bad Aibling bereits 4,9 Prozent und in Feldkirchen-Westerham 6,89 Prozent unterschrieben.

Laut dem Landratsamt hätten sich bis Donnerstag prozentual am stärksten die Bürger in Großkarolinenfeld beteiligt, mit 7,99 Prozent. Die geringste Beteiligung gebe es bislang in Oberaudorf mit 2,5 Prozent.

In Rosenheim und vielen anderen Gemeinden kann man sich auch am Samstagvormittag beteiligen. Das Rosenheimer Bündnis kündigte zudem Infostände in der Innenstadt an, um weiter zu mobilisieren.

"Liegen gut im Schnitt"

Gegenüber Spiegel Online zeigte sich das bayernweite überparteiliche Bündnis am Donnerstag zuversichtlich: "Im Vergleich zu anderen erfolgreichen Volksbegehren liegen wir derzeit gut im Schnitt", teilte Michael Piazolo von den Freien Wählern mit.

Katharina Hering von der "Initiative Studieren ohne Studiengebühren" ist ebenfalls optimistisch. Der Süddeutschen Zeitung sagte sie, dass sie auf die "Deadline-Junkies" unter den Studierenden setze, die in den letzten Tagen bis zum 30. Januar die Wege in die Rathäuser finden werden.

Marcel Görmann

Quelle: rosenheim24.de

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