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Überfall unter Kollegen an Rastanlage Hochfelln

Lkw-Fahrer mit Messer bedroht und Geld gefordert

Bergen - Einen türkischen Lkw-Fahrer mussten Beamte der Verkehrspolizei Traunstein am Sonntagabend festnehmen, nachdem dieser offenbar versucht hatte, einen Kollegen auf der Rastanlage Hochfelln zu berauben.

Nach jetzigen Erkenntnissen war dabei auch ein Messer im Spiel. Die Kripo Traunstein hat die Ermittlungen aufgenommen. Beide Lkw-Fahrer, ein 25-jähriger Rumäne und ein 58-jähriger türkischer Staatsangehöriger, verbrachten ihr Lkw-Sonntagsfahrverbot, wie viele andere Lkw-Fahrer, auf der Tank- und Rastanlage Hochfelln. Nach den jetzt vorliegenden Erkenntnissen soll der türkische Lkw-Fahrer gegen 22 Uhr seinen Kollegen - nach vorangegangenen geselligen Zusammensein - plötzlich mit einem Messer bedroht und Geld gefordert haben. 

Der 25-Jährige wehrte sich jedoch bei einer günstigen Gelegenheit, woraufhin der 58-Jährige stürzte und sich dabei eine Kopfplatzwunde sowie Verletzungen an der Hand zuzog. Wenig später hinzugezogene Sanitäter mussten den Mann medizinisch versorgen. Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein nahmen ihn widerstandslos fest.

Die Ermittlungen hat zwischenzeitlich die Kripo Traunstein übernommen. Die Staatsanwaltschaft Traunstein stellte bei Gericht gegen den 58-jährigen türkischen Lkw-Fahrer Haftantrag wegen schwerer räuberischer Erpressung. Der zuständige Ermittlungsrichter folgte diesem Antrag und ordnete die Untersuchungshaft an. Der Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa/dpaweb

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