Beginn der Faschingsferien

Autofahrer brauchen Geduld - kilometerlange Staus

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Dieses Bild bot sich am Wochenende vielen: Autos stehen auf der A8 in Richtung Salzburg bei Weyarn im Stau.

München - Der Start in den Faschingsurlaub begann am Wochenende für viele mit langen Staus. Zehn bis 15 Kilometer Stop-and-Go - das war auf den Nord-Süd-Routen vielerorts die Regel.

Der Start in den Faschingsurlaub ist am Wochenende für viele Autofahrer zur nervenaufreibenden Geduldprobe geraten. Den ganzen Samstag über wälzten sich dichte Autokolonnen über die klassischen Nord-Südrouten durch den Freistaat.

Bayernweit registrierte die Polizei Staus und stockenden Verkehr von rund 75 Kilometern Gesamtlänge. „Fasching, Ferienbeginn und schönes Wetter - da kam einfach alles zusammen“, stöhnte eine Beamter der Verkehrsmeldestelle der bayerischen Polizei. Am Sonntag sorgte dagegen nur noch Rückreiseverkehr vereinzelt für dichteren Verkehr.

Am Samstag kam der Verkehr vor allem auf den Autobahnen Würzburg-Nürnberg, Nürnberg-München und München-Salzburg immer wieder zum Stehen - teils wegen leichterer Unfälle, teils wegen des dichten Verkehrs, berichtete die Polizei.

Keine Ausnahme machte dabei die Route ins Allgäu und in Richtung Fernpass/Österreich: auf der A7 zwischen Illertissen und Berkheim kam es zu zehn Kilometer Stau. 13 Kilometer waren es zeitweise auf der A8 bei Bad Aibling, zwölf Kilometer auf der A9 zwischen Autobahnkreuz Holledau und Allershausen.

Unfälle: Ein Autofahrer starb

Insgesamt wurden bei Unfällen von Freitagabend bis Sonntag ein Autofahrer getötet und mindestens 13 Kraftfahrer teils schwer verletzt, darunter auch drei Motorradfahrer. Zwei Biker - einer im oberfränkischen Schesslitz, einer im Münchner Stadtteil Moosach - wurden bei ersten Ausfahrten der Saison schwer verletzt.

Im oberfränkischen Landkreis Forchheim bezahlte ein 78-jähriger Autofahrer seine Unaufmerksamkeit beim Passieren eines unbeschrankten Bahnübergangs mit dem Leben. Nach Angaben der Polizei hatte der Mann in der Ortschaft Pretzfeld das rote Blinklicht vor dem Gleis nicht beachtet.

Der Mann wurde bei dem Aufprall des Zuges in dem Autowrack eingeklemmt und etwa 50 Meter weit mitgeschleift. Eine Notärztin konnte den Mann nicht mehr retten: Er starb noch am Unfallort. Die 15 Fahrgäste des Regionalzugs trugen nach Polizeiangaben keine Verletzungen davon, der Lokführer erlitt einen Schock.

Im unterfränkischen Heustreu (Landkreis Rhön-Grabfeld) wurde am Samstagabend eine 18 Jahre alte Fußgängerin von einem Auto angefahren und schwer verletzt. Sie wollte zusammen mit einer Bekannten eine Straße passieren - und übersah dabei anscheinend einen herannahenden Wagen.

dpa

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