Bayerns einziges Weihnachtspostamt offiziell eröffnet

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Ludwig Gambert (v.l.), Landesvorsitzender der Philatelistenvereine in Bayern, Werner Scheller, "Weihnachtspostminister", ein "Nikolaus" und "Weihnachtsengel" Selina eröffnen in Himmelstadt in der Historischen Poststelle das Weihnachtspostamt.

Himmelstadt - Das einzige Weihnachtspostamt in Bayern hat am Sonntag in Himmelstadt auch offiziell seinen Dienst aufgenommen. Kinder dürfen sich bald auf Antwort vom Christkind freuen.

In der historischen Poststelle der Stadt wurde am 1. Adventsnachmittag der erste Weihnachts-Poststempel, der sogenannte Ersttagsstempel, gesetzt. Am Montag werden dann die ersten tausend Briefe an die Kinder geschickt, die in den vergangenen Wochen ihre Wunschzettel an das Christkind im Landkreis Main-Spessart geschickt hatten.

Die bayerische Schreibwerkstatt ist eines von sieben Weihnachtspostämtern der Deutschen Post. In Himmelstadt erwartete die Leiterin Rosemarie Schotte insgesamt rund 75 000 Euro Briefe. So viele flatterten im vergangenen Jahr ein. “Für uns als kleine Gemeinde ist das Weihnachtspostamt etwas ganz herausragendes mit Strahlkraft für die ganze Region“, sagte Himmelstadts Bürgermeister Harald Führer im Vorfeld der Eröffnung. Nicht einmal 1700 Einwohner hat der Ort. Die mehr als 40-fache Menge an Wunschzetteln bringt der Briefträger in Weihnachtszeit zum Weihnachtspostamt der Gemeinde.

Auch für Sammler reizvoll

Kinder können in der Adventszeit aber auch an den Weihnachtsmann in Himmelpfort (Brandenburg) oder den Nikolaus in St. Nikolaus (Saarland) schreiben. Die meisten Wunschbriefe werden nach Himmelpfort geschickt, rund 280 000 sind es jährlich.

Doch nicht nur für Kinder ist ein Brief an das Christkind reizvoll. Auch zahlreiche Briefmarkensammler lassen sich den eigens für die Postämter angefertigten Sonderstempel und weihnachtlichen Sonder-Briefmarken nicht entgehen.

dpa

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