Drei Dörfer in der Region wollen "schöner werden"!

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Die Pfarrkirche „Mariä Himmelfahrt“ in Hirnsberg.

Landkreis - Bei dem Bürgerwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – unser Dorf soll schöner werden" kämpfen in diesem Jahr auch drei Dörfer aus der Region um den Bezirkssieg mit:

Sieben oberbayerische Dörfer haben sich für den 25. Bezirksentscheid im Bürgerwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – unser Dorf soll schöner werden“ qualifiziert. Eine dreizehnköpfige Bewertungskommission aus Fachleuten für Gartenbau, Landespflege, Naturschutz, Landwirtschaft, Hauswirtschaft, Städtebau, Flurbereinigung und Bürgermeistern wird die Orte zwischen dem 30. Juni und 3. Juli besuchen und anhand der Wettbewerbskriterien wie etwa Bau- und Grüngestaltung, bürgerschaftliche Aktivitäten und Entwicklung des Dorfes ihre Punkte vergeben.

In diesem Jahr sind auch drei Dörfer aus der Region vertreten: Hirnsberg bei Bad Endorf, Schönau bei Tuntenhausen (beide Landkreis Rosenheim) und Asten bei Tittmoning (Landkreis Traunstein).

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Der Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft- Unser Dorf soll schöner werden“ wird im dreijährigen Turnus veranstaltet und soll eine lebenswerte und lebendige Dorfentwicklung fördern. Im ersten Jahr fand der Kreisentscheid statt. Nun ist der Bezirksentscheid an der Reihe, der aus den sieben teilnehmenden Dörfern maximal zwei Dörfer auswählt, die den Wettbewerbskriterien am besten entsprechen. Sie werden den Regierungsbezirk 2015 im Landesentscheid und – wenn sie erfolgreich sind – 2016 im Bundesentscheid vertreten.

Der Wettbewerb hat anspruchsvolle, aber realistische Ziele. Als „schön“ versteht er Dörfer, die landschaftseingeordnet, geschichtsbezogen, funktionsgerecht, lebenswert und in der Gemeinschaft lebendig sind – eben unverwechselbar. So soll eine gesunde, lebenswerte und erlebnisreiche Heimat geschaffen werden, aber auch ein für Tourismus, Landwirtschaft und Gewerbe interessanter Standort. Die Baugebietsgestaltung soll auf landschaftstypische Baumaterialien zurückgreifen. Ausdrücklich heißt es: „Nach alten Vorbildern Neues schaffen oder Altes, Bewährtes erhalten und einer bedarfsgerechten Nutzung zuführen“.

Schließlich wird viel Wert gelegt auf die Förderung einer lebendigen, starken und aktiven Dorfgemeinschaft mit gemeinsamer Freizeitgestaltung, Achtung vor dem Nächsten und Hilfsbereitschaft. Die Jury achtet auch darauf, inwieweit die Entscheidungen im Dorfwettbewerb durch die Bürger getroffen, langfristig bedacht und aus eigener Erfahrung abgewogen werden. Der Wettbewerb soll die Dorfbewohner zu Eigenleistungen motivieren und auch noch nach der Dorferneuerungsphase bei der Umsetzung von Planungsideen und Anstößen helfen. Die höchsten Punkte verteilt die Jury für die Bau- und Grüngestaltung des Dorfes.

Diesen beiden Kriterien folgen direkt die Schwerpunkte „bürgerschaftliche Aktivitäten und Selbsthilfeleistungen“ sowie die „Entwicklung des Dorfes“. Wichtig ist auch das Einfügen des Dorfes in seine Landschaft. Die Vorteile des Wettbewerbs sind für die teilnehmenden und erst recht für die siegreichen Dörfer eindeutig. Bürgermeister früherer Teilnehmer nannten als Ergebnisse des Wettbewerbs vor allem eine Verbesserung des Erscheinungsbildes des Dorfes und des Wohn- und Freizeitwertes, so wie auch eine deutliche Intensivierung des Gesellschaftslebens im Ort. Angeführt wurden aber auch die Förderung des Fremdenverkehrs und die Förderung privater Initiativen.

Weitere Informationen abrufbar unter www.dorfwettbewerb.bayern.de

Pressemeldung Regierung von Oberbayern

Quelle: rosenheim24.de

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