Christbaum: Preise, Transport und Pflege

Mößling - Christbaumverkäufer Georg Schrempf betreibt sein Geschäft schon ca. 15 Jahre. Er weiß, was sich beim Christbaumpreis getan hat und wann die besten Schnäppchen zu machen sind.

"Eine Schnäppchenzeit gibt es beim Christbaumverkauf nicht", meint Georg Schrempf, der die edlen Bäume schon seit ca. 15 Jahren in Mößling verkauft. Auch am 24. Dezember würden viele Händler den Preis nicht senken, der bei einer Nordmanntanne im Schnitt bei 35 bis 40 Euro läge. Vor zehn Jahren habe man dafür ca. 50 D-Mark bezahlt.

Wem das zu teuer ist, der sollte sich trotzdem nicht selber einen Baum aus dem Wald holen, denn der "Christbaumklau" ist eine Straftat und wird strafrechtlich wie Diebstahl behandelt.

Neben der Nordmanntanne ist auch die Blaufichte eine beliebte Weihnachtsbaumart. Beide Arten müssen behutsam behandelt werden, vor allem beim Transport vom Händler nach Hause. "Die wichtigste Regel ist: nicht mit der Spitze voran, sondern mit dem Stamm", rät Schrempf. Das gilt allerdings nicht, wenn die Tanne ihren Weg im Innenraum des Fahrzeuges antritt.

"Wird der Baum auf dem Dach transportiert, befestigen Sie Ihn so, dass er auch bei abrupten Fahr- und Bremsmanövern nicht herunterfällt. Zudem darf der vorne überstehende Baum nicht die Sicht einschränken." Das rät die Deutsche Verkehrswacht. In keinem Fall dürfen Lichter oder Kennzeichen verdeckt werden. Ein hellrotes Tuch ist anzubringen, wenn der Baum mehr als einen Meter über die Rückstrahler des Fahrzeugs hunausragt.

Hat man seine Tanne schließlich sicher nach Hause gebracht, rät Schrempf: "Die Tanne braucht Wasser. Auch in der Zeit, in der sie noch draußen steht. Besonders, wenn sie noch ihre Rinde hat, zieht sie meist gut einen Liter."

Die Tannen, die nicht verkauf werden, erwartet übrigens kein schönes Schicksal: Sie werden geschreddert oder verbrannt.

Anette Mrugala 

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Anette Mrugala

Zurück zur Übersicht: Bayern

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser