Hauslotterie: Bayerin (49) gewinnt Luxusvilla

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Wien - Der Ansturm auf seine Villa war einzigartig. Seit März 2009 hat der österreichische Millionär Karl Rabeder versucht, per Lotterie sein Haus loszuwerden - jetzt ist eine Bayerin die glückliche Eigentümerin.

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Rabeder hatte insgesamt 21 999 Lose zu je 99 Euro an Interessenten verkauft. Mit dem Erlös der ungewöhnlichen Aktion will er sein Projekt “MyMicrocredit“ unterstützen, das Menschen in Südamerika kleine Darlehen gibt. Er selbst will sich künftig irgendwo in den österreichischen Bergen ein kleines Haus mieten.

Am Dienstag fand nun unter notarieller Aufsicht die Ziehung des Gewinnerloses statt. Es trägt die Nummer 2913, verriet Rabeder der Nachrichtenagentur dpa. Die Gewinnerin lebe in Bayern, sei 49 Jahre alt und “Bioladen-Betreiberin aus Überzeugung“, hieß es. Mehr wolle sie über ihre Identität nicht preisgeben. “Aber sie war sprachlos und konnte es kaum fassen, als wir sie telefonisch benachrichtigt haben“, erklärte der 47-jährige Ex-Luxus-Villen-Besitzer.

Dass das 321-Quadratmeter-Haus in Telfs bei Innsbruck an eine Deutsche geht, ist keine wirkliche Überraschung. Fast 90 Prozent aller Lose waren in Deutschland gekauft worden. Grund: Zwischen Kiel und Konstanz ist es zwar verboten, sein Eigentum bei einer Tombola zu versteigern, nicht aber, eine Immobilie im Ausland zu gewinnen.

Rabeder will künftig auf Luxus verzichten: “Irgendwo umgeben von freier Natur, so kann ich mir mein Leben vorstellen“, sagte er. Zudem möchte er seine Hilfsprojekte in Nicaragua persönlich betreuen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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