Münchner Flugbetrieb gestört

Baumgartner zu Irrflug: "Mein Navi war kaputt"

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Erding/München - Tücken der Technik: Weil sein Navi ausgefallen ist, hat sich der Extrem-Fallschirmspringer Felix Baumgartner am Himmel über München verirrt - und den Flugbetrieb am Airport gefährlich gestört.

Der österreichische Abenteurer Felix Baumgartner, der mit seinem Stratosphärensprung aus 39 Kilometern Höhe bekanntwurde, hat sich am Himmel über München verirrt. Baumgartner bestätigte den „Salzburger Nachrichten“, er sei dort mit einem Hubschrauber in den Luftraum des Flughafens geflogen und dann von einem Polizeihubschrauber bis Salzburg verfolgt worden.

„Mir ist das Navigationssystem ausgefallen. Die Fernsicht war sehr schlecht. Und dann geht es recht schnell, dass man in der Kontrollzone drinnen ist“, sagte der 45-Jährige dem Blatt vom Freitag. Laut einem Bericht der „Bild“-Zeitung hat sich der Vorfall bereits am Dienstagabend ereignet.

Nachdem Baumgartner per Funk nicht erreichbar gewesen sei, habe der Polizeihubschrauber ihn verfolgt und in Salzburg zur Landung aufgefordert, hieß es weiter. „Der Beamte hat meine Personalien aufgenommen und ist dann wieder abgeflogen“, sagte Baumgartner den „Salzburger Nachrichten“.

Eine Sprecherin der Deutschen Flugsicherung in München bestätigte, dass am Dienstagabend ein Hubschrauber durch die Kontrollzone des Flughafens geflogen sei. Derzeit sei strittig, ob sich der Helikopter angemeldet habe - dazu würden noch Daten ausgewertet.

Baumgartner hatte 2012 weltweites Aufsehen erregt: Mit einem Schutzanzug war er aus 39 Kilometern Höhe abgesprungen und hatte als erster Mensch im freien Fall die Schallmauer durchbrochen.

dpa

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