Bauern hoffen auf steigende Milchpreise

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Mindestens 30 Cent pro Liter Milch wollen die Bauern.

Herrsching a. Ammersee - Steigende internationale Absätze lassen bayerische Bauern bessere Milchpreise erwarten.

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“Wir hoffen, dass sich der positive Trend in den Erzeugerpreisen für unsere Bauern niederschlägt“, sagte der Vizepräsident des Bayerischen Bundesverbandes (BBV), Jürgen Ströbel, nach der Landesversammlung am Freitag in Herrsching am Ammersee. Die Bauern versuchten, neue Preisverhandlungen mit Molkereien zu erreichen. Ziel sei ein Preis von mindestens 30 Cent pro Liter Milch. Eine Molkerei in Bayern sei bereits bereit, diese Preis ab Mai zu bezahlen. Ein weiterer Abschluss stehe bevor.

So gebe es beim Milchpulver-Export einen Anstieg um etwa 70 bis 80 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Angesichts der positiven Entwicklung in der Milchindustrie hatte der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) vor kurzem als ersten Schritt 35 Cent pro Liter verlangt. Seit Ende 2009 bekommen die Bauern laut BDM etwa 3 Cent pro Liter Milch mehr. Damit fehlten aber noch rund 10 Cent pro Liter, um die Kosten zu decken.

dpa

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