Bahnstreik: Fahrgemeinschaften unfallversichert

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Auch während den Bahnstreiks sind Fahrgemeinschaften mit dem Auto Unfallversichert.

München - Unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung stehen alle Fahrgemeinschaften, gleich ob sie regelmäßig genutzt werden oder nur gelegentlich. Das gilt auch beim Bahnstreik.

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Viele Berufspendler schließen sich wegen des Bahnstreiks zusammen und fahren gemeinsam zur Arbeit. Das spart Benzin und entlastet die Straßen. "Wichtig zu wissen ist, dass Arbeitnehmer auf dem Arbeitsweg oder auch Schüler auf dem Weg zur Schule auch in Fahrgemeinschaften gesetzlich unfallversichert sind", erläutert Elmar Lederer, Geschäftsführer des Bayerischen Gemeindeunfallversicherungsverbands und der Bayerischen Landesunfallkasse (Bayer. GUVV / Bayer. LUK).

Auch der Umweg zum Ziel ist Mitversichert

Versichert sind Hin- und Rückweg ebenso wie Umwege, wenn nicht alle Mitfahrer das gleiche Ziel haben (z. B. verschiedene Arbeitgeber, Schulen oder Einsatzorte). Einzige Voraussetzung ist, dass Fahrer und alle Mitfahrenden gesetzlich unfallversichert sind. Nicht versichert sind private Umwege.

Bei versicherten Unfällen übernimmt die gesetzliche Unfallversicherung die Kosten für Heilbehandlung, Rehabilitation und Pflege. Die Praxisgebühr ist bei Arztbesuchen nicht zu zahlen. Bei dauerhaft eingeschränkter Erwerbsfähigkeit erhalten Versicherte eine entsprechende Rente.

Wie bei jeder Autofahrt, aber im besonderen bei Fahrgemeinschaften muss auf Verkehrssicherheit geachtet werden. Gerade wer Verantwortung für andere übernimmt, sollte besonnen und defensiv fahren, um sich und andere nicht zu gefährden, so Lederer.

Der Bayer. GUVV/die Bayer. LUK sind Träger der gesetzlichen Unfallversicherung der öffentlichen Hand in Bayern. Bei ihnen sind u. a. die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes, Kinder in Kindertageseinrichtungen, Schüler und Studierende sowie ehrenamtlich Tätige bei Arbeits-/Schul- und Wegeunfällen versichert. Bei versicherten Unfällen erhalten die Betroffenen alle notwendigen medizinischen Heilbehandlungen und Rehabilitationsmaßnahmen sowie gegebenenfalls auch eine Rente. Mehr Informationen unter www.bayerguvv.de

Pressemitteilung Bayerischer Gemeindeunfallversicherungsverband

Quelle: rosenheim24.de

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