Strecke München-Rosenheim

Bahnverkehr lahmgelegt: Eine Lkw-Plane war's!

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München/Rosenheim - Bahnpendler brauchten am Mittwochvormittag viel Geduld. Auf der Strecke zwischen München und Rosenheim kam es wegen des Sturms zu Verspätungen und Zugausfällen. 

UPDATE 16.45 Uhr: Pressemeldung Meridian

Aufgrund des nächtlichen Sturms kam es am Mittwochmorgen zeitweise zu Streckensperrungen auf der Bahnstrecke zwischen München und Rosenheim. Zeitweise konnte die Strecke nur eingleisig in Richtung München befahren werden. Einige Meridian-Züge mussten ausfallen oder wurden umgeleitet. Wegen des dadurch bedingten dichten Verkehrs gemeinsam mit der S-Bahn München mussten jedoch einige Züge des Meridian aus Richtung Kufstein bereits in Rosenheim bzw. Grafing abgebrochen werden.

Fahrgäste konnten hier in die S-Bahn bzw. in die Züge aus Salzburg umsteigen, die während dieser Zeit außerplanmäßig an allen Meridian-Bahnhöfen bis Grafing Bahnhof hielten, um Reisende mitzunehmen. Der Zug M79004 ab Rosenheim um 6.29 Uhr hielt darüber hinaus noch zusätzlich bis München Ost an allen Stationen der S-Bahn, da diese ebenfalls kurzfristig ausfiel. Gleichzeitig wurden die Meridian-Züge aus München bis Rosenheim über die Mangfalltal-Bahn umgeleitet. Insgesamt kam es zu Verspätungen von bis zu 50 Minuten.

UPDATE 12.20 Uhr: Bahn erklärt den Grund für die Verspätungen

Sturmfolgen führten am Mittwochmorgen zu Störungen im Zugverkehr, insbesondere auf der Strecke zwischen München und Rosenheim bzw. Ebersberg.

Im Bahnhof Zorneding wurde um 4.40 Uhr eine Lkw-Plane inklusive Metallteilen in die Oberleitung geweht und knickte dabei auch ein Signal um. Zeitweilig stand im Bahnhof Zorneding nur eines von fünf Gleisen für den Zugverkehr zwischen München und Rosenheim bzw. Ebersberg zur Verfügung.

Über dieses freie Gleis fuhren die Fern- und Regionalzüge von Rosenheim in Richtung München. In der Gegenrichtung wurde der Fern- und Regionalverkehr zeitweise über Holzkirchen umgeleitet. Die Fahrgäste erreichten dadurch ihre Ziele mit Verspätung.

Ab ca. 10 Uhr fuhren die Fern- und Regionalzüge wieder ohne Umleitungen. Die S-Bahnen der Linien S4 und S6 wendeten bis 9.45 Uhr vorzeitig in Haar. Zwischen Haar und Ebersberg bzw. Grafing richtete die S-Bahn München einen Schienenersatzverkehr ein. Nach 9.45 Uhr fuhren die S-Bahnen zwischen Haar und Ebersberg im 40-Minuten-Takt, seit 11 Uhr wieder planmäßig alle 20 Minuten.

Auch auf der Linie S3 kam es zwischen Giesing und Taufkirchen zeitweilig zu Verspätungen. Wegen einer Plastikplane in der Oberleitung bei Unterhaching stand nur ein Gleis zur Verfügung. Dadurch kam es von ca. 9.45 Uhr bis 10.30 Uhr zu Verspätungen.

Erstmeldung 8 Uhr: Erhebliche Verspätungen

Wie der Meridian auf seiner Internetseite mitteilte, verkehrte etwa der Meridian 79004 ab 6.29 Uhr in Richtung München mit einer Verspätung von 45 Minuten. Als Grund wurde eine "witterungsbedingte Störung" angegeben.

Auch die Strecke zwischen München Ost und Rosenheim war betroffen, so etwa der EC 81 ab 7.47 Uhr. Züge wurden über Holzkirchen nach Rosenheim umgeleitet. Als Grund wurde den Bahnpendlern "Sturmschäden" mitgeteilt.

Bereits am frühen Morgen gab es laut Meridian eine Streckensperrung zwischen München Hauptbahnhof und Grafing. So verkehrte etwa der M 79002 von Rosenheim (Abfahrtszeit 6 Uhr) mit einer Verspätung von 27 Minuten in Richtung München. Der M 79007 wurde abweichend erst in München Ost ab 7:04 Uhr zur Weiterfahrt nach Rosenheim eingesetzt.

mg/Pressemitteilungen Deutsche Bahn, Meridian

Quelle: rosenheim24.de

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